Der Verwaltungsbezirk
von Córdoba beinhaltet ein Sierragebiet im Norden, von denen
viele zum Naturschutzpark Parque Natural de la Sierra de Hornachuelos
gehören, der das größte Landschaftsschutzgebiet
der Provinz darstellt. Die Landschaft des Naturschutzparks ist reichhaltig
und von großem Wert, so finden wir hier Korkeichenwälder,
Steineichenwälder und Dickicht zusätzlich zu den Wäldern,
die sich in der Nähe der Flüsse befinden, wie Weiden,
Erlen und Eschen. Dazu kommen die Fauna und die Jagdgebiete. Im
Süden erstrecken sich die Ebene und der größte Teil
der fruchtbaren Felder. Der Fluss Guadalquivir durchquert die Stadt
und bildet einen untrennbaren Teil ihres Lebens und ihrer Geschichte.
Gegenwärtig ist Cordoba eine Denkmal-Stadt, die im Jahre 1994
zum “Patrimonio de la Humanidad” (Kulturgut der Menschheit)
erklärt wurde, in der sich in jedem Eckchen und überall
ein Stück Geschichte und Kunst verstecken, wie in den Gässchen,
Plazas, Patios (Innenhöfe), etc. Sie hauptsächlich wegen
ihrer Mezquita (Moschee) bekannt, ein einzigartiges Werk und Beleg
des glanzvollen Kalifats, doch es dürfen auch nicht die Kathedrale,
der Alcázar de los Reyes Cristianos, der Puente Romano und
die Albolafia, die Torre de la Calahorra, die Judería (Judenviertel),
die berühmten Patios Cordobas, die Plaza del Potro und so viele
weitere Orte voller Zauber vergessen werden, die diese Stadt zu
einer der geschichtsträchtigen und schönsten Spaniens
machen.
In der Umgebung können wir auf andere Orte und Plätze
stoßen, die ebenfalls eine außergewöhnliche Attraktivität
besitzen, wie z.B. die Ruinen de Medina Azahara, eine alte Palast-Stadt;
das Kloster San Jerónimo de Valparaíso und die Wallfahrtskirchen
(Ermitas), die sich auf den Gipfeln der Sierra befinden und einen
idealen Rastplatz darstellen.
Dazu kommen noch weitere Attraktionen, wie die Gastronomie und
die exzellenten touristischen Einrichtungen.

Geschichte
Es gestaltet sich als sehr schwierig die Geschichte einer Stadt
wie Cordoba zusammenzufassen, gesagt sei, dass es ein Grundstein
in der Geschichte und Frühgeschichte der Halbinsel ist.
Der Ursprung in weiter Ferne, fand man sie auf einer iberischen
Siedlung erbaut, doch sie sollte in der Römerzeit (206 v.Chr.)
mit voller Wucht in die Geschichte einbrechen. Claudio Marcelo galt
als ihr Gründer. Während dieser Zeit war sie die Hauptstadt
des römischen España Ulterior (jenseitigen Spaniens).
Ihre Glanzzeit erlebt sie unter den Mauren, als sie ein unabhängiges
Kalifat und die Hauptstadt des Al-Andalus, mit einer Million Einwohner,
darstellte.
Sie wurde im Jahre 1236 von Fernando III. erobert (Reconquista)

Namhafte Personen
Seneca.
Lucano.
Osio, Bischof.
Mahimónides.
Averroes.
Ibn Hazm.
Luis de Góngora, Dichter.
Juan de Mena, Dichter, Humanist.
Duque de Rivas, Dichter.
Julio Romero de Torres, Maler
Manolete, Torero.
Pablo García Baena, Dichter.
Concha Lagos. |