Diese Stadt von antikem
und illustrem Ursprung liegt in der geographischen Mitte der Provinz,
nahe am Guadalquivir, in einer fruchtbaren Landschaft mit Gemüse-
Obst-, Oliven- und Getreideanbau. Auf dem Gemeindegebiet befindet
sich das Naturschutzgebiet der Laguna Grande, von grossem ökologischen
Reichtum und das grösste der Provinz.

Ruhige, gelassene Stadt von eher kastilischem Aussehen und von
unvergleichlicher Schönheit, die eine schwer zu übertreffende
Konzentration an Architekturstilen in ihren Strassen beherbergt.
Eine Stadt, in der sich die Renaissance in ihrem ganzen Glanz
zeigt, die Antonio Machado als Inspiration diente und auf Schritt
und Tritt unvergessliche Ansichten bietet: Paläste und Kirchen,
die sich mit weissen Häusern, Portalen, Säulengängen,
Türmen, Plätzen und Brunnen abwechseln. Eine Stadt zum
Besuchen und Entspannen, aus der unter anderem die Plaza del Pópulo,
das Rathaus, die Plaza de Santa María, die Kathedrale,
der Palacio de Jabalquinto, die Puerta de Úbeda, die ehemalige
Universität, der Palacio de la Majorada, das Franziskanerkloster,
die Kirchen Santa María del Alcázar y San Andrés,
Iglesia de la Santa Cruz und San Pablo sowie das Kloster Convento
de la Encarnación herausragen.
Geschichte
Diese Stadt ist ein Schatz an kunsthistorischen Reichtümern.
Ihre Besiedlung geht auf sehr frühe Zeiten zurück. Bei
Ptolemäus wird sie unter den oretanischen Dörfern mit
dem Namen Biatra erwähnt.
Während der Zeit des al-Andalus wurde sie Biesa genannt
und war die Hauptstadt eines Königreiches.
Die christliche Eroberung erfolgte im Jahre 1146 durch König
Alfons VII. Dabei wurden ihr Sonderrechte gewährt.
Sie wurde 1158 von den Mauren zurückerobert und ging einige
Male von den Arabern zu den Christen über und umgekehrt,
bis sie im Jahre 1227 endgültig durch Ferdinand III. erobert
wurde.
Im Jahre 1388 ging sie an die Krone über. Zwei Jahrhunderte
danach zeichnete sie sich im Krieg um Granada aus.
Im 16. Jh. erfuhr sie dank ihrer Lage inmitten eines fruchtbaren
Gebiets mit Obst- und Gemüsegärten, Getreidefeldern
und Olivenhainen einen regen wirtschaftlichen und kulturellen
Aufschwung.
San Juan de la Cruz hielt sich hier auf und vollendete seinen
"Cántico espiritual" (Geistliches Loblied).
Während der Revolution der Comuneros ergreift sie Partei
für die Aufständischen gegen den Kaiser.
Im Jahre 1810 geriet der General Castejón in der Nähe
von Baeza beim Zusammenstoß mit den Truppen Napoleons während
des Unabhängigkeitskrieges in Gefangenschaft.
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