| Der Ort wurde von den Römern besiedelt, die
die Goldminen der Rábita (Einsiedelei) abbauten, die
Mauren taten es ihnen später gleich.
Die heutige Ortschaft ist arabischen Ursprungs und trug den
Namen Caniles, der später mit dem Namen Aceituno -der
vom dem arabischen Wort "azzeitun" abstammt und
Ãl bedeutet - vervollständigt. Ende des 16. Jahrhundert
war der Ort schlieÃlich unter dem heutigen Namen bekannt.
Caniles wurde von den Katholischen Königen erobert und
ging später zusammen mit Ãrchez und Corumbela
in den Besitz des Grafen von Cabra über.
Während der Mitte des 16. Jahrhundert spielte Caniles
eine wichtige Rolle in den Maurenaufständen. Die Chroniken
berichten, dass der Rebell Al Muezzin aus der Alpujarra beim
Versuch seine Frau zu retten, die Sklavin eines Altchristen
war, er die Einwohner gegen die etablierte Macht aufwiegelte.
Während des ersten Angriffs wurden neun Christen umgebracht.
Die äuÃerst harten und willkürlichen Repressalien
gegen die Mauren endeten im Generalaufstand. Der Statthalter
von Vélez-Málaga, Arévalo de Zuarzo,
schlug die Rebellion im Juni 1569, am sogenannten Peñón
de Frigiliana, nieder und wandte Bestrafungen an, um Exempel
zu statuieren: die Häuser und die Burg wurden verbrannt
und die Mauren deportiert. Das Dorf blieb praktisch vollkommen
verlassen zurück und wurde später mit Einwohnern
aus Lucena, Porcuna, Martos und Andújar wiederbesiedelt.
Es war einer der Punkte, an denen das Erdbeben von Andalucía,
das am 25. Dezember 1884 stattfand, am stärksten ausfiel.
Das Epizentrum wurde in der nahegelegenen Sierra Tejeda lokalisiert.
Es mussten sechs Todesopfer, zahlreiche Verwundete und viele
vollkommen zerstörte Häuser beklagt werden. In den
ersten Tagen des neuen Jahres besuchte der König Alfonso
XII, begleitet vom Kriegsminister und Regierungsminister,
das Gebiet und versprach beim Anblick der furchtbaren Katastrophe
sofortige Hilfe der Krone und der Regierung.
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Namhafte Personen
Antonio Jiménez Rodríguez, besser bekannt unter
dem Namen "Antonio de Canillas", berühmter
Flamencosänger.
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