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Sevilla Feria de Abril
Feria de Abril (Sevilla)
- Apriljahrmarkt
In kaum mehr als 150 Jahren ist die Feria de Abril (Apriljahrmarkt)
von Sevilla, die als Viehmarkt begann, zu einem der faszinierendsten
Schauspiele, die Spanien zu bieten hat, geworden.
Die Feria fing 1847 als ländliches Fest und Viehmarkt an, als
Narciso Bonaplata und der Graf von Ibarra die unterzeichneten Genehmigungen
von Königin Elisabeth II. erlangten. Ihre Dauer wurde von drei
auf sechs Tage erweitert, und zu dem eigentlichen Fest gesellten
sich Gesang und Tanz, bis die Verkaufsgeschäfte ganz verschwanden.
Sie fand anfangs auf der Wiese Prado de San Sebastián statt
und wurde Jahre später auf das Gelände Los Remedios verlagert.

Das Fest beginnt am dritten Dienstag nach Ostersonntag um 12 Uhr
nachts mit dem Anzünden des Festportals. Der Eingang zum Festgelände,
El Real, ist ein monumentales Tor, durch das am Tage Kutschen und
Reiter passieren und ihre angeschirrten Rösser und Ponys in
Begleitung von als Flamencotänzerin oder Zigeunerin bekleideten
Frauen zur Schau tragen. Nachts wird in den Zelten Manzanilla getrunken
und es werden Sevillanas getanzt. Dabei handelt es sich zum größten
Teil um Privatzelte, obwohl einige auch öffentlich sind. Das
Fest wird ferner von Stierkämpfen in der Stierkampfarena La
Maestranza begleitet.
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