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Tarifa ist der suedlichste Punkt auf dem spanischen Festland
25.06.08 @ 11:10:23, Kategorien: Background, 268 Wörter   German (DE)

Ueber die Straende von Tarifa weht fast immer eine besonders kraeftige Brise. Der Ort liegt westlich der Meerenge von Gibraltar, keine 15 km von Nordafrikas Kueste entfernt, dort, wo der Atlantik auf das Mittelmeer trifft. Deswegen ist die Stadt eine Pilgerstaedte fuer Surfer, die sich an den heranschaeumenden Wellen erfreuen.
Viele Surfer leben den Grossteil des Jahres in Tarifa, was sich auch in den Schaufenstern etlicher Geschaefte durch ihre bunte Surfermode widerspiegelt.
Die Naehe zu Afrika verleiht dem Ort auch seinen Reiz. Wenn das Wetter mitspielt, wirkt der zweitgroesste Kontinent zum Greifen nahe, nicht nur von der Aussichtsplattform “Mirador”. Taeglich legen auch Faehren nach Tanger ab. Die Schnellfaehre erreicht das afrikanische Festland nach 35 Minuten.
Mehr Info hierzu unter T: 956681830 oder www.frs.es

Die Straende sind ohne entsprechenden Windschutz eine echte Herausforderung, aber dafuer traumhaft schoen: Das Wasser glitzert blau-tuerkis wie in der Karibik, der goldgelbe Sand ist weich und heizt sich durch den Wind nicht so auf, wie an der Costa del Sol. Wer sich vor dem Wind zurueckziehen will, sollte sich in die geschuetzte Altstadt begeben. Vom Hafen aus betritt man den alten Stadtkern zum Beispiel ueber den Mirador, vom neuen Zentrum aus fuehrt allein der Torbogen “Puerta de Jerez” durch die Stadtmauern. Die Altstadt hat zwei Gesichter, je nach dem, welche Stunde die Glocke der Matthaeuskirche aus dem 16. Jahrhundert gerade schlaegt: Morgens und tagsueber, kann man durch die kleinen schoenen Gassen schlendern und bummeln. Abends dann, wenn das Partyleben beginnt, draengen sich die Jugendlichen von einem Ort zum naechsten. Um vier Uhr ist Sperrstunde fuer alle Kneipen, nicht aber fuer die Diskotheken, wie z. B. “RIF”.

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Geschicklichkeitsspiel mit dem Stier
20.06.08 @ 10:00:00, Kategorien: Background, 492 Wörter   German (DE)

In “La Linea de la Concepción", in der Stierkampfarena der Grenzstadt zu Gibraltar geht es nicht ums Toeten des Stiers. Wenn die Gruppe der so genannten “Recortadores” spaeter die Arena verlaesst, wird der Stier immer noch unbehelligt sein. Hier geht es vielmehr um Jahrtausende alte Akrobatik: Den Stier ueberwinden die jungen Maenner buchstaeblich im Flug. Spruenge, Saltos, Drehugen aller Art sind ihre Mittel, um dem maechtigen Tier auszuweichen. “Recortador zu sein, bedeutet mit dem Stier zu spielen” sagt Juan José Martínez, genannt “El Majete”. Die fuenf jungen Maenner sind haeufig auf den Ferias in ganz Andalusien unterwegs. Sie sind so gefragt wie nie zuvor. Es liegt nicht nur an guten Kontakten zu Veranstaltern und Rathaeusern, sondern offensichtlich auch daran, dass die Andalusier sich fuer das unblutige, aber kunstvolle Spiel tatsaechlich begeistern. Das erste Mal fand die Veranstaltung in Los Barrios statt, danach folgten weitere in Algeciras, La Linea und in einigen anderen Orten.

Der 30-jaehrige Martínez aus Puzol bei Valencia hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Gelernt hat er ihn, als 14-jaehriger, auf der Strasse bei den so genannten “Bous al carrer” – traditionellen Striertreiben durch die Strassen. Er hatte 1997 mit seinen Freunden die erste und bislang einzige Truppe der Recortadores gegruendet.
Von ihren schweisstreibenden Auftritten koennen sie bislang nicht leben. Noch arbeiten die fuenf im Winter in ihren Heimatorten. Doch natuerlich ist ihr groesster Traum, ihre Leidenschaft zu einem richtigen Beruf zu machen, aber leider in der Stierwelt sind die Recortadores immer noch nicht anerkannt. Das koennte sich aber bald aendern, denn immer mehr Fotografen und Fernsehsender entdecken die alte Kunst, die lange vergessen war. Das akrobatische und unblutige Kraeftemessen mit dem Stier ist aelter als seine blutige Matadorvariante: Schon die Minoer auf der griechischen Insel Kreta gaben ihre Verehrung fuer das gewaltige Tier mit den Hoernern Ausdruck und massen ihre Kraefte an ihm, indem sie Spruenge jeder Art vorfuehrten. Dies bewiesen mehr als 3.500 Jahre alte Darstellungen, die bei den Ausgrabungen in Knossos gefunden wurden.

Das Leben der Recortadores in Arena ist nicht weniger gefaehrdet als das des Matadors.. Juan José, der bislang sechs mal vom Stier auf die Hoerner genommen wurde und einmal sogar musste er operiert werden und ein Jahr zu Hause bleiben, sagt:
“Der Tod gehoert dazu, wie der Stier und die Geschicklichkeit”.
Drei bis vier Stunden taeglich ueben die jungen Maenner im Winter, auch wenn es bei den Auftritten ganz anders ist, weil sich die Bewegungen des 500 kg schweren Stieres nicht vorhersehen lassen. Der Stier ist wendig und aeusserst gefaehrlich.
Die Grundvoraussetzung fuer einen Recortador ist die Erfahrung, die sie nur bei zahlreichen Liveauftritten gewinnen koennen. Dabei sind nicht nur die Arenen von Valencia und Andalusien ihr Zuhause, sondern auch die von Madrid und Sevilla. Den Sprung ins Ausland (Frankreich, Ecuador, Deutschland) haben sie auch schon geschafft. Nicht nur in ihren Heimatorten klopft man anerkennend auf die Schultern. Ueberall aplaudiert das Publikum heftig, wenn die Fuenf sich am Ende vor ihm und dem Stier verneigen.

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Golf in Andalusiens wildem Osten – Oasen in wuetser Landschaft
20.06.08 @ 09:58:16, Kategorien: Background, 257 Wörter   German (DE)

Die oestliche Region Andalusiens bietet zwei Oasen in wuester Landschaft: Die Golfanlagen von Desert Springs und Valle del Este.
Fuer den 2001 in Cuevas de Almanzora eroeffneten Wuestenplatz Desert Springs wurden mehr als 1000 Kakteen aus Teneriffa angepflanzt und Felsen zum Teil nach Hollywoodmuster aus mit Kunststoff ueberzogenen Altautos gebildet, um das entsprechende Ambiente zu vermitteln. Dazwischen verlaufen interessant angelegte Fairways und aufregend gesicherte Gruens. 900 Sprinklerkoepfe sorgen fuer die Bewaesserungaus eigenen Quellen und einer Recyclinganlage. Sandpfannen anstelle der Roughs, groessere Landeflaechen, Pot-Bunker, Wadis und ein Kaktus mitten auf dem Fairway vermitteln Arizona-Flair und ein anderes optisches Gefuehl fuer Laengen und Breiten durch die Wuestenlandschaft.
Ganz anders der wenige Kilometer entfernt in Vera gelegene Platz von Valle del Este. Die in die karge Landschaft von José Canales gesetzten Fairways bieten konventionelles und interessantes Golf – bei praezisem und taktischem Spiel. Es gibt jede Menge dramatischer Bergab-Abschlaege fuer die Herren (fuer die Damen ist es meist erheblich leichter). Und im Falle eines missglueckten Drives entschaedigen herrliche Rundblicke. Ein Loch, an das man sich besonders erinnert, ist die Nummer 8, ein Par 4, das steil bergab weist und auf dem das schmale Gruen blind anzuspielen ist. Der Kurs ist sehr ideenreich gestaltet, Wasser kommt immer wieder ins Spiel. Gemeinsam mit dem 18-Loch-Platz von Marina Golf und dem 9-Loch-Kurs von Cortijo Grande bietet das Gebiet von Vera-Mojácar ein interessantes Angebot fuer einen Golfausflug an die Costa Almería.
ANFAHRT: Von der Costa del Solfaehrt man am besten ueber Granada/A 92 Richtung Murcia, Abzweigung N-340 nach Huércal-Overa, weiter in Richtung Vera und Cuevas de Almanzora.

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Blog Verzeichnis
13.06.08 @ 12:50:20, Kategorien: Background, 0 Wörter   German (DE)

Blog-verzeichnis
Das Parkhaus

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Montes de Málaga
04.06.08 @ 12:31:52, Kategorien: Background, 484 Wörter   German (DE)

Die Montes de Málaga (Berge von Mälaga) wurden 1989 zum Naturpark deklariert. Sie gehoeren allein den vielen Tier- und Pflanzenarten, die sich in dieser geschuetzten Umgebung entfalten koennen.
Man hat atemberaubende Rundblicke auf Costa del Sol, die Stadt Málaga und die umliegenden Bergketten.
Am Wochenende ist es ein Glueckspiel, einen Tisch oder Sitzplatz auf einem der vielen Picknickgelaende oder in den zahlreichen Gasthoefen zu ergattern.
ANFAHRT: Von der Umgehungsstrasse von Mälaga nimmt man die Ausfahrt Ciudad Jardin und biegt nach dem ersten Tunnel links ab und dann an der ersten Ampel wieder links in den Camino de Colmenar.
Die 30 km zum weissen Staedtchen Colmenarist gesaeumt von Aussichtspunkten, abzweigenden Wanderwegen sowie zahlreichen Gasthoefen mit ihren kulinarischen Verlockungen.. Besonders empfehlenswert, wegen der grossartigen Panoramablicken, sind der eher exklusivere Mirador de los Montes und das rustikale Bar-Restaurant am Puente de León.
Der Naturpark kann auf mehreren Wegen erwandert werden. Lohnenswert ist der Spaziergang auf der fuenf Kilometer langen Route “Sendero de Torrijos”, fuer die man etwa drei Stunden benoetigt.Hierfuer biegt man mit dem Auto einige hundert Meter nach der auf halber Strecke nach Colmenar gelegenen Gaststaette Fuente de la Reina links ab und faehrt die asphaltierte Strasse bis zum Lagar de Torrijos hinunter.
Der Lagar ist ein alter Bauernhof, der vom andalusischen Umweltministerium in ein
Museum umgestaltet wurde, stammt aus dem Jahr 1843 und hat eine eigene
Weinkellerei. Die regionaltypische Hausstruktur und die Ausstattung wurden bewahrt, und so kann der Besucher noch heute nachvollziehen, wie die Bewohner der Montes Wein kelterten, Olivenoel produzierten und Brot im Steinofen backten. Der Lagar war einer von ueber 800 landwirtschaftlichen Hoefen, die es einst in den Bergen von Málaga gab, und zeugt von einer Zeit, als die Montes ueber weite Flaechen landwirtschaftlich genutzt wurden. Als die Region nach der Reconquista unter den Eroberern aufgeteilt war, begannen sie mit der Anpflanzung von Weinreben, Oliven- und Mandelbaeumen. Mit der Rodung der Berge begann fuer die Stadt Malaga eine lange Epoche verheerender Ueberschwemmungen. Die Wiederaufforstung des Gebietes wurde erst zu Beginn des 20. Jhd. aufgenommen.
Die Wanderung zu Fuss beginnt unterhalb des Lagar de Torrijos und fuehrt auf einer huebschen kleinen Steinbruecke ueber den Bach Chaperas. Ein Schotterweg folgt dem Lauf des Wassers. Auf dem Weg kommt man an zwei weiteren Lagares vorbei, von denen allerdings nur noch die Ruinen zu sehen sind: der Lagar de Pacheco und Lagar de Santillana. Letzterer markiert den Endpunkt der Strecke. Die Rueckkehr erfolgt ueber den gleichen Weg. Am Fusse des Lagar de Torrijos laden die Picknickplaetze direkt am Bach zum Verweilen ein. Wir empfehlen auf den Rueckweg einen kleinen Umweg ueber das noerdlich gelegene Colmenar zu nehmen, denn von dort aus bieten sich eindrucksvolle Blicke auf die Sierra de Camarolos.
Von Colmenar geht es ueber Casabermeja und von dort aus ueber die Autobahn wieder zurueck nach Málaga.

Ecomuseo Lagar de Torrijos ist im Sommer nur freitags von 10 -14 Uhr geoeffnet. Info unter Tel: 951042100

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