Ueber die Straende von Tarifa weht fast immer eine besonders kraeftige Brise. Der Ort liegt westlich der Meerenge von Gibraltar, keine 15 km von Nordafrikas Kueste entfernt, dort, wo der Atlantik auf das Mittelmeer trifft. Deswegen ist die Stadt eine Pilgerstaedte fuer Surfer, die sich an den heranschaeumenden Wellen erfreuen.
Viele Surfer leben den Grossteil des Jahres in Tarifa, was sich auch in den Schaufenstern etlicher Geschaefte durch ihre bunte Surfermode widerspiegelt.
Die Naehe zu Afrika verleiht dem Ort auch seinen Reiz. Wenn das Wetter mitspielt, wirkt der zweitgroesste Kontinent zum Greifen nahe, nicht nur von der Aussichtsplattform “Mirador”. Taeglich legen auch Faehren nach Tanger ab. Die Schnellfaehre erreicht das afrikanische Festland nach 35 Minuten.
Mehr Info hierzu unter T: 956681830 oder www.frs.es
Die Straende sind ohne entsprechenden Windschutz eine echte Herausforderung, aber dafuer traumhaft schoen: Das Wasser glitzert blau-tuerkis wie in der Karibik, der goldgelbe Sand ist weich und heizt sich durch den Wind nicht so auf, wie an der Costa del Sol. Wer sich vor dem Wind zurueckziehen will, sollte sich in die geschuetzte Altstadt begeben. Vom Hafen aus betritt man den alten Stadtkern zum Beispiel ueber den Mirador, vom neuen Zentrum aus fuehrt allein der Torbogen “Puerta de Jerez” durch die Stadtmauern. Die Altstadt hat zwei Gesichter, je nach dem, welche Stunde die Glocke der Matthaeuskirche aus dem 16. Jahrhundert gerade schlaegt: Morgens und tagsueber, kann man durch die kleinen schoenen Gassen schlendern und bummeln. Abends dann, wenn das Partyleben beginnt, draengen sich die Jugendlichen von einem Ort zum naechsten. Um vier Uhr ist Sperrstunde fuer alle Kneipen, nicht aber fuer die Diskotheken, wie z. B. “RIF”.
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In “La Linea de la Concepción", in der Stierkampfarena der Grenzstadt zu Gibraltar geht es nicht ums Toeten des Stiers. Wenn die Gruppe der so genannten “Recortadores” spaeter die Arena verlaesst, wird der Stier immer noch unbehelligt sein. Hier geht es vielmehr um Jahrtausende alte Akrobatik: Den Stier ueberwinden die jungen Maenner buchstaeblich im Flug. Spruenge, Saltos, Drehugen aller Art sind ihre Mittel, um dem maechtigen Tier auszuweichen. “Recortador zu sein, bedeutet mit dem Stier zu spielen” sagt Juan José Martínez, genannt “El Majete”. Die fuenf jungen Maenner sind haeufig auf den Ferias in ganz Andalusien unterwegs. Sie sind so gefragt wie nie zuvor. Es liegt nicht nur an guten Kontakten zu Veranstaltern und Rathaeusern, sondern offensichtlich auch daran, dass die Andalusier sich fuer das unblutige, aber kunstvolle Spiel tatsaechlich begeistern. Das erste Mal fand die Veranstaltung in Los Barrios statt, danach folgten weitere in Algeciras, La Linea und in einigen anderen Orten.
Der 30-jaehrige Martínez aus Puzol bei Valencia hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Gelernt hat er ihn, als 14-jaehriger, auf der Strasse bei den so genannten “Bous al carrer” – traditionellen Striertreiben durch die Strassen. Er hatte 1997 mit seinen Freunden die erste und bislang einzige Truppe der Recortadores gegruendet.
Von ihren schweisstreibenden Auftritten koennen sie bislang nicht leben. Noch arbeiten die fuenf im Winter in ihren Heimatorten. Doch natuerlich ist ihr groesster Traum, ihre Leidenschaft zu einem richtigen Beruf zu machen, aber leider in der Stierwelt sind die Recortadores immer noch nicht anerkannt. Das koennte sich aber bald aendern, denn immer mehr Fotografen und Fernsehsender entdecken die alte Kunst, die lange vergessen war. Das akrobatische und unblutige Kraeftemessen mit dem Stier ist aelter als seine blutige Matadorvariante: Schon die Minoer auf der griechischen Insel Kreta gaben ihre Verehrung fuer das gewaltige Tier mit den Hoernern Ausdruck und massen ihre Kraefte an ihm, indem sie Spruenge jeder Art vorfuehrten. Dies bewiesen mehr als 3.500 Jahre alte Darstellungen, die bei den Ausgrabungen in Knossos gefunden wurden.
Das Leben der Recortadores in Arena ist nicht weniger gefaehrdet als das des Matadors.. Juan José, der bislang sechs mal vom Stier auf die Hoerner genommen wurde und einmal sogar musste er operiert werden und ein Jahr zu Hause bleiben, sagt:
“Der Tod gehoert dazu, wie der Stier und die Geschicklichkeit”.
Drei bis vier Stunden taeglich ueben die jungen Maenner im Winter, auch wenn es bei den Auftritten ganz anders ist, weil sich die Bewegungen des 500 kg schweren Stieres nicht vorhersehen lassen. Der Stier ist wendig und aeusserst gefaehrlich.
Die Grundvoraussetzung fuer einen Recortador ist die Erfahrung, die sie nur bei zahlreichen Liveauftritten gewinnen koennen. Dabei sind nicht nur die Arenen von Valencia und Andalusien ihr Zuhause, sondern auch die von Madrid und Sevilla. Den Sprung ins Ausland (Frankreich, Ecuador, Deutschland) haben sie auch schon geschafft. Nicht nur in ihren Heimatorten klopft man anerkennend auf die Schultern. Ueberall aplaudiert das Publikum heftig, wenn die Fuenf sich am Ende vor ihm und dem Stier verneigen.
Die oestliche Region Andalusiens bietet zwei Oasen in wuester Landschaft: Die Golfanlagen von Desert Springs und Valle del Este.
Fuer den 2001 in Cuevas de Almanzora eroeffneten Wuestenplatz Desert Springs wurden mehr als 1000 Kakteen aus Teneriffa angepflanzt und Felsen zum Teil nach Hollywoodmuster aus mit Kunststoff ueberzogenen Altautos gebildet, um das entsprechende Ambiente zu vermitteln. Dazwischen verlaufen interessant angelegte Fairways und aufregend gesicherte Gruens. 900 Sprinklerkoepfe sorgen fuer die Bewaesserungaus eigenen Quellen und einer Recyclinganlage. Sandpfannen anstelle der Roughs, groessere Landeflaechen, Pot-Bunker, Wadis und ein Kaktus mitten auf dem Fairway vermitteln Arizona-Flair und ein anderes optisches Gefuehl fuer Laengen und Breiten durch die Wuestenlandschaft.
Ganz anders der wenige Kilometer entfernt in Vera gelegene Platz von Valle del Este. Die in die karge Landschaft von José Canales gesetzten Fairways bieten konventionelles und interessantes Golf – bei praezisem und taktischem Spiel. Es gibt jede Menge dramatischer Bergab-Abschlaege fuer die Herren (fuer die Damen ist es meist erheblich leichter). Und im Falle eines missglueckten Drives entschaedigen herrliche Rundblicke. Ein Loch, an das man sich besonders erinnert, ist die Nummer 8, ein Par 4, das steil bergab weist und auf dem das schmale Gruen blind anzuspielen ist. Der Kurs ist sehr ideenreich gestaltet, Wasser kommt immer wieder ins Spiel. Gemeinsam mit dem 18-Loch-Platz von Marina Golf und dem 9-Loch-Kurs von Cortijo Grande bietet das Gebiet von Vera-Mojácar ein interessantes Angebot fuer einen Golfausflug an die Costa Almería.
ANFAHRT: Von der Costa del Solfaehrt man am besten ueber Granada/A 92 Richtung Murcia, Abzweigung N-340 nach Huércal-Overa, weiter in Richtung Vera und Cuevas de Almanzora.
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Die Montes de Málaga (Berge von Mälaga) wurden 1989 zum Naturpark deklariert. Sie gehoeren allein den vielen Tier- und Pflanzenarten, die sich in dieser geschuetzten Umgebung entfalten koennen.
Man hat atemberaubende Rundblicke auf Costa del Sol, die Stadt Málaga und die umliegenden Bergketten.
Am Wochenende ist es ein Glueckspiel, einen Tisch oder Sitzplatz auf einem der vielen Picknickgelaende oder in den zahlreichen Gasthoefen zu ergattern.
ANFAHRT: Von der Umgehungsstrasse von Mälaga nimmt man die Ausfahrt Ciudad Jardin und biegt nach dem ersten Tunnel links ab und dann an der ersten Ampel wieder links in den Camino de Colmenar.
Die 30 km zum weissen Staedtchen Colmenarist gesaeumt von Aussichtspunkten, abzweigenden Wanderwegen sowie zahlreichen Gasthoefen mit ihren kulinarischen Verlockungen.. Besonders empfehlenswert, wegen der grossartigen Panoramablicken, sind der eher exklusivere Mirador de los Montes und das rustikale Bar-Restaurant am Puente de León.
Der Naturpark kann auf mehreren Wegen erwandert werden. Lohnenswert ist der Spaziergang auf der fuenf Kilometer langen Route “Sendero de Torrijos”, fuer die man etwa drei Stunden benoetigt.Hierfuer biegt man mit dem Auto einige hundert Meter nach der auf halber Strecke nach Colmenar gelegenen Gaststaette Fuente de la Reina links ab und faehrt die asphaltierte Strasse bis zum Lagar de Torrijos hinunter.
Der Lagar ist ein alter Bauernhof, der vom andalusischen Umweltministerium in ein
Museum umgestaltet wurde, stammt aus dem Jahr 1843 und hat eine eigene
Weinkellerei. Die regionaltypische Hausstruktur und die Ausstattung wurden bewahrt, und so kann der Besucher noch heute nachvollziehen, wie die Bewohner der Montes Wein kelterten, Olivenoel produzierten und Brot im Steinofen backten. Der Lagar war einer von ueber 800 landwirtschaftlichen Hoefen, die es einst in den Bergen von Málaga gab, und zeugt von einer Zeit, als die Montes ueber weite Flaechen landwirtschaftlich genutzt wurden. Als die Region nach der Reconquista unter den Eroberern aufgeteilt war, begannen sie mit der Anpflanzung von Weinreben, Oliven- und Mandelbaeumen. Mit der Rodung der Berge begann fuer die Stadt Malaga eine lange Epoche verheerender Ueberschwemmungen. Die Wiederaufforstung des Gebietes wurde erst zu Beginn des 20. Jhd. aufgenommen.
Die Wanderung zu Fuss beginnt unterhalb des Lagar de Torrijos und fuehrt auf einer huebschen kleinen Steinbruecke ueber den Bach Chaperas. Ein Schotterweg folgt dem Lauf des Wassers. Auf dem Weg kommt man an zwei weiteren Lagares vorbei, von denen allerdings nur noch die Ruinen zu sehen sind: der Lagar de Pacheco und Lagar de Santillana. Letzterer markiert den Endpunkt der Strecke. Die Rueckkehr erfolgt ueber den gleichen Weg. Am Fusse des Lagar de Torrijos laden die Picknickplaetze direkt am Bach zum Verweilen ein. Wir empfehlen auf den Rueckweg einen kleinen Umweg ueber das noerdlich gelegene Colmenar zu nehmen, denn von dort aus bieten sich eindrucksvolle Blicke auf die Sierra de Camarolos.
Von Colmenar geht es ueber Casabermeja und von dort aus ueber die Autobahn wieder zurueck nach Málaga.
Ecomuseo Lagar de Torrijos ist im Sommer nur freitags von 10 -14 Uhr geoeffnet. Info unter Tel: 951042100
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Grafikmuseum Marbella mit neuer Dauerausstellung 32 Werke des nationalen Wettbewerbs zu sehen
Das Nationale Grafikmuseum in Marbella hat nach einer renovierung seine Türen wieder geöffnet mit Werke von berühmter Künstler wie Goya, Miró und Picasso, die bislang im Archiv des Museums schlummerten. Außerdem sind 32 Radierungen und Stiche des aktuellen 15. Wettbewerbs für Nationale Grafikkunst ausgestellt.
INFOS
Nationale Grafikpreise bis 10. April im Museo del Grabado,
C/ Hospital Bazán, Marbella, geöffnet Dienstag bis Samstag von 10 bis 14 und 17.30 bis 20.30 Uhr.
Web: www.museodelgrabado.com/
Das Fahrrad hat sich leider in Spanien noch nicht richtig durchgesetzt, obwohl die Strandpromenaden dafuer geradezu praedestiniert sind, vor allem, wenn dunkle Wolken ueber das Land haengen.
START: Parque de la Constitución in Marbella, direkt vor dem offiziellen Tourismusbuero. Man verlaesst die gepflasterte Strandpromenade in Richtung Puerto Banús und begibt sich auf einen etwas wilderen Weg mit ueppiger Vegetation und passiert linker Hand das Hotel Puente Romano und Pier. Nach der Kurve verschwindet Marbella im Hintergrund und man hat eine wunderschoene Aussicht auf die Bucht von Puerto Banús. Es folgen einige Kilometer auf einem holprigen, aber durchaus gut befahrbaren Weg, vorbei an Victors Beach Bar, wo es durch den sandigen Untergrund anstrengender wird, weil man gut in die Pedale treten muss, um voranzukommen. Der Weg verliert sich im tiefen Sand und man muss fuer ein kurzes Stueck endgueltig absteigen. Bei der Bar Fantasía Playa de los Cuchis kann der Radfahrer entweder das Rad ueber eine steinige Ebene zu schieben, oder er entscheidet sich fuer einen kleinen Umweg. Rechts entlang des Tuempels fuehrt ein gut befahrbarer Pfad bis zur Unterfuehrung, biegt links ab und fuehrt dann wieder zur Kueste. So gelangt man dann zum Paseo Marítimo von Puerto Banús. Ab jetzt geht es ein Stueck der Strasse Avenida de Ribera entlang, vorbei an Monumento a Marbella und dem Einkaufszentrum Marina Banús bis zum letzten Kreisverkehr, an dem man die Abzweigung links zum Strand nimmt. Entlang der Playa de Nueva Andalucia fuehr ein Holzweg, der sich wieder im Sand verliert. An der Stelle, wo der Strand steinig wird, weicht man am besten nach rechts aus, vorbei an den bunten Haeusern von Urbanisacion Laurea, vorbei am Hotel Guadalpín, gelangt man wieder zum Strand, auch wenn zunaechst auf einen holprigen, aber dennoch gut befahrenen Weg, der an seinem Ende an die wunderschoene Strandpromenade von San Pedro anschliesst.
Die Avenida Carlos Cano ist ein breiter, gepflasteter, mit Palmen gesaeumter Weg, ein Traum fuer jeden Radfahrer. Die aufgestellten Fitnessgeraete, deren Benuetzung kostenlos ist, laden zum abwechslungsreichen Muskeltraining ein. Man kann noch einige Kilometer entlang der Playa de Cortijo Blanco, bis dann bei Residential Beachclub Lindavista endgueltig Endstation ist.
Bis nach Estepona sind es noch einige Kilometer, man kann entweder die Nationalstrasse nehmen oder den Drahtesel stehen lassen und am Strand entlang laufen, was auch die Beinmuskulatur entspannt und Muskelkater vorbeugt.
Fuer den Rueckweg empfiehlt sich dieselbe Strecke, oder man kann auch bei Puerto Banús den Umweg ueber den Hafen nehmen. Am Muelle Benabola und Muelle Ribera ist allerding wegen den vielen Spaziergaenger Vorsicht geboten. Von hier aus ist es noch etwa eine halbe Stunde zum Ausgangspunkt.
Dauer der Strecke ist etwa zwei bis drei Stunden, je nach Kondition, Gegenwind und Zwischenstops.
FAHRADVERLEIHE MARBELLA:
Bike Station Marbella Avda. Arias de Velasco 8
H20 Sports Avda. Duque de Ahumada s/n,
Hotel el Fuerte
Moto Mercado Plaza Monseñor Rodrigo Bocanegra
(Altstadt)
Samoa Surfshop c/ Camilo José Cela 4
Der durchschnittliche Tagespreis liegt bei etwa 10 Euro, bei mehreren Tagen gibt es spezielle Angebote.


„Wichtiger als meine Aussagen sind die Bilder und das, was man darauf sieht“. Mit diesen Worten gab der Künstler Daniel Richter am vergangenen Freitag gleich zu Anfang der Pressekonferenz im Museum für zeitgenössische Kunst in Málaga (CAC) den Ton an. „Komplexität und Widersprüche“ seien für ihn wichtig, keine Träume, sondern die Realität darzustellen, erklärte er. Die erste Retrospektive dieses jungen deutschen Künstlers auf spanischem Boden ist bis zum 13. Juli im CAC Málaga zu sehen.
Mehr Info:
Daniel Richter bis 13. Juli im CAC Málaga, C/Alemania, 29001 Málaga
Telf: (+34) 952 120 055
Eintritt frei.

Comares auch bekannt unter denn Namen ‘Balcón de la Axarquia’, ist nicht gerade leicht zu erreichen, hat sie vor den städtebaulichen Sünden bewahrt, die mit soviel “Freude” in anderen Orten begangen wurden, und so ist ein Spaziergang durch das Labyrinth ihrer Gassen ein einmaliges Erlebnis, das jeder Besucher genießen und gern weiter empfehlen wird.
Die Römer waren sich schon der Vorteile dieser natürlichen Festung bewusst und es scheint, dass sie an dieser Stelle einen Militärstützpunkt einrichteten, wo an der gleichen Stelle die Mauren später eine Festung bauten -die Burg von Comares-, die zusammen mit den Burgen von Zalía und Bentomiz die drei wichtigsten Verteidigungsspitzen des Landkreises Axarquía darstellten. Nicht weit vom Ort entfernt, am Berg Cerro de Mazmúllar, wurden Überreste einer Stadt aus dem 9. und 10. Jh. gefunden, von der noch die Zisterne erhalten ist, welche 1931 zum Kunsthistorischen Denkmal erklärt wurde. Manche Forscher glaubten, in diesen Ruinen die Festung von Bobastro zu erkennen, die so stark an Omar Ben Hafsun geknüpft ist.
Nach mehreren Vorkommnissen mit Unterwerfung und Verrat zwischen Mauren und Christen wurde dieses Dorf im Jahre 1487 durch seinen letzten Statthalter, Mamad el Jabis, an die Katholischen Könige übergeben. Jahre später wurde der Ort Teil des Besitzes von Diego Fernández de Córdoba. Man weiß, dass die Bevölkerung der Morisken nicht an den Aufständen des 16. Jh. teilnahm, dennoch wurden die Einwohner von Comares vertrieben und das Gebiet wurde mit Menschen aus anderen Landesteilen neu besiedelt.
Anreise
Einer der möglichen Zufahrtswege nach Comares geht von der Stadt Málaga aus. Hier nimmt man die alte Straße nach Colmenar (A-6103) bis zum Bergpass Puerto del León (960 m). Gleich anschließend muss man auf die MA-166 fahren, die später zur MA-165 wird, bis nach Comares. Die Landschaft, die man während der Fahrt zu sehen bekommt, ist einfach überwältigend.
Eine andere Möglichkeit beginnt an der Autovía del Mediterráneo, von hier aus nimmt man die Landstrasse A-335 in Richtung Vélez-Alhama de Granada. Bei Trapiche biegt man auf die MA-145, und hinter Benamargosa fährt man auf die MA-169, welche direkt nach Comares führt.
Am Strand von Sanlúcar de Barrameda kann man den rauen Atlantik schmecken. Der feine, vom Wind aufgewirbelte Sand, der um die Fuesse staeubt und das tuerkisblaue Salzwasser, dass zum reinspringen einlaedt.
Aber auch die Stadt am Fluss-Delta hat viel zu bieten. Weltweit ist die Stadt bekannt durch den Manzanilla Sherry, der eben einzigartig ist, weil er anders, als die anderen Sherrys schmeckt. Die Naehe zum Meer und zum Guadalquivir-Delta gilt als entscheidender Faktor fuer den besonderen Manzanilla-Geschmack. Die Atlantikbrise verleiht eine salzige und trockene Note. Bei der Gaerung des Traubensaftes entsteht ein spezieller, rein biologischer Schimmelpilz, den nur die beiden Sorten Manzanilla und Fino haben. Normalerweise waechst und stirbt dieser Pilz in der Sherry-Region zwei mal im Jahr, aber aus unerklaerlichen Gruenden in Sanlúcar waechst er das ganze Jahr ueber und das schmeckt man.
Rund 10.500 Eichenfaesser lagern in der mittelstaendischen Bodega, die in sechster Generation seit 1860 ein Familienbetrieb ist. Etwa 50 Mitarbeiter kuemmern sich bei Romero um die Weine. Rund eine Million Liter werden jaehrlich verkauft.
Zu den Sehenswuerdigkeiten gehoert der Kern um den Rathausplatz, aus dem 16. Jahrhundet, sowie auch der Dominikanerkloster, der aus dem 17 Jahrhundert stammt. Historisch ist die Hafenstadt durch Kolumbus bekannt geworden. Er startete von Sanlúcar zu seiner dritten Amerika-Reise und dort trat Magellan seine Weltumseglung an.
Das traditionelle Pferderennen, direkt am Wasser unten am Strand, feierte vor kurzem sein 160. Jubilaeum.
Sanlúcar de Barrameda liegt rund 20 Km westlich von Jerez de la Frontera und ist ueber die neue vierspurige Autobahn A 381 von Algeciras mit der Costa del Sol verbunden.
Andalusien ist eine der wichtigten Regionen für Flamenco in Spanien. Einer der Geburtsorte des Flamenco ist der Zigeunerviertel von Sacromonte in Granada. Was die Experten la jondura und el duende nennen und ist Ursprung der zambra, einem Fest mit Gesang und Tanz, das auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, genauer gesagt auf die Hochzeitsbräuche der Mauren in der Stadt.
Über die Ursprünge des Flamenco ist nichts bekannt, da Andalusien, historisch gesehen, ein wahrerer Schmelztiegel der Kulturen war. Einige Theoretiker vertreten den Standpunkt, dass diese Kunst aus den monochorden arabischen Gesängen hervorgegangen ist. Andere meinen, die Wurzeln seien in den Melodien der jüdischen Psalmengesänge zu suchen, welche selbst von den byzantischen Gesängen beeinflusst waren. Es gibt auch Spezialisten, die den Flamenco in der Nähe der musikalischen Systeme des Hinduismus ansiedeln, wobei sie sich darauf berufen, dass die Gitanos –ein Nomadenvolk, dass genau genommen aus Indien stammt- ihn im 15. Jahrhundert bei ihrer Ausbreitung in Europa auf die Iberische Halbinsel gebracht haben sollen.
Wo man in Granada Flamenco erleben kann:
Cueva María La Canastera
Adresse: Camino del Sacromonte Granada
Telefon: 958 121 183 / 666 647 895 Fax: 958 084 332
Web: www.granadainfo.com/canastera
Möglicherweise ist dies die medienwirksamste aller Höhlen Granadas. In ihr haben große Persönlichkeiten der Kinowelt und des Kulturbetriebs den Flamenco genossen. Außerdem ist sie ebenfalls ein Museum der Cantaora, nach der es benannt wurde. Es werden auch Tanzstunden gegeben.
Zeiten: 22:30 h.
Cueva Los Tarantos
Adresse: Camino del Sacromonte, 9 - Granada
Telefon: 958 224 525 Fax: 958 228 228
Web: www.cuevaslostarantos.com
Diese Höhle ist sehr bekannt in Granada. Es wird ein vollständiger Service mit Transport, touristischer Führung und Live-Spektakel angeboten. Außerdem bieten sie ihre Künste auch in anderen Ländern an.
Zeiten: 21:30 y 23:00 h.
Mehr Infos über Flamenco in Granada
In “La Linea de la Concepción", in der Stierkampfarena der Grenzstadt zu Gibraltar geht es nicht ums Toeten des Stiers. Wenn die Gruppe der so genannten “Recortadores” spaeter die Arena verlaesst, wird der Stier immer noch unbehelligt sein. Hier geht es vielmehr um Jahrtausende alte Akrobatik: Den Stier ueberwinden die jungen Maenner buchstaeblich im Flug. Spruenge, Saltos, Drehugen aller Art sind ihre Mittel, um dem maechtigen Tier auszuweichen. “Recortador zu sein, bedeutet mit dem Stier zu spielen” sagt Juan José Martínez, genannt “El Majete”. Die fuenf jungen Maenner sind haeufig auf den Ferias in ganz Andalusien unterwegs. Sie sind so gefragt wie nie zuvor. Es liegt nicht nur an guten Kontakten zu Veranstaltern und Rathaeusern, sondern offensichtlich auch daran, dass die Andalusier sich fuer das unblutige, aber kunstvolle Spiel tatsaechlich begeistern. Das erste Mal fand die Veranstaltung in Los Barrios statt, danach folgten weitere in Algeciras, La Linea und in einigen anderen Orten.
Der 30-jaehrige Martínez aus Puzol bei Valencia hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Gelernt hat er ihn, als 14-jaehriger, auf der Strasse bei den so genannten “Bous al carrer” – traditionellen Striertreiben durch die Strassen. Er hatte 1997 mit seinen Freunden die erste und bislang einzige Truppe der Recortadores gegruendet.
Von ihren schweisstreibenden Auftritten koennen sie bislang nicht leben. Noch arbeiten die fuenf im Winter in ihren Heimatorten. Doch natuerlich ist ihr groesster Traum, ihre Leidenschaft zu einem richtigen Beruf zu machen, aber leider in der Stierwelt sind die Recortadores immer noch nicht anerkannt. Das koennte sich aber bald aendern, denn immer mehr Fotografen und Fernsehsender entdecken die alte Kunst, die lange vergessen war. Das akrobatische und unblutige Kraeftemessen mit dem Stier ist aelter als seine blutige Matadorvariante: Schon die Minoer auf der griechischen Insel Kreta gaben ihre Verehrung fuer das gewaltige Tier mit den Hoernern Ausdruck und massen ihre Kraefte an ihm, indem sie Spruenge jeder Art vorfuehrten. Dies bewiesen mehr als 3.500 Jahre alte Darstellungen, die bei den Ausgrabungen in Knossos gefunden wurden.
Das Leben der Recortadores in Arena ist nicht weniger gefaehrdet als das des Matadors.. Juan José, der bislang sechs mal vom Stier auf die Hoerner genommen wurde und einmal sogar musste er operiert werden und ein Jahr zu Hause bleiben, sagt:
“Der Tod gehoert dazu, wie der Stier und die Geschicklichkeit”.
Drei bis vier Stunden taeglich ueben die jungen Maenner im Winter, auch wenn es bei den Auftritten ganz anders ist, weil sich die Bewegungen des 500 kg schweren Stieres nicht vorhersehen lassen. Der Stier ist wendig und aeusserst gefaehrlich.
Die Grundvoraussetzung fuer einen Recortador ist die Erfahrung, die sie nur bei zahlreichen Liveauftritten gewinnen koennen. Dabei sind nicht nur die Arenen von Valencia und Andalusien ihr Zuhause, sondern auch die von Madrid und Sevilla. Den Sprung ins Ausland (Frankreich, Ecuador, Deutschland) haben sie auch schon geschafft. Nicht nur in ihren Heimatorten klopft man anerkennend auf die Schultern. Ueberall aplaudiert das Publikum heftig, wenn die Fuenf sich am Ende vor ihm und dem Stier verneigen.
Die oestliche Region Andalusiens bietet zwei Oasen in wuester Landschaft: Die Golfanlagen von Desert Springs und Valle del Este.
Fuer den 2001 in Cuevas de Almanzora eroeffneten Wuestenplatz Desert Springs wurden mehr als 1000 Kakteen aus Teneriffa angepflanzt und Felsen zum Teil nach Hollywoodmuster aus mit Kunststoff ueberzogenen Altautos gebildet, um das entsprechende Ambiente zu vermitteln. Dazwischen verlaufen interessant angelegte Fairways und aufregend gesicherte Gruens. 900 Sprinklerkoepfe sorgen fuer die Bewaesserungaus eigenen Quellen und einer Recyclinganlage. Sandpfannen anstelle der Roughs, groessere Landeflaechen, Pot-Bunker, Wadis und ein Kaktus mitten auf dem Fairway vermitteln Arizona-Flair und ein anderes optisches Gefuehl fuer Laengen und Breiten durch die Wuestenlandschaft.
Ganz anders der wenige Kilometer entfernt in Vera gelegene Platz von Valle del Este. Die in die karge Landschaft von José Canales gesetzten Fairways bieten konventionelles und interessantes Golf – bei praezisem und taktischem Spiel. Es gibt jede Menge dramatischer Bergab-Abschlaege fuer die Herren (fuer die Damen ist es meist erheblich leichter). Und im Falle eines missglueckten Drives entschaedigen herrliche Rundblicke. Ein Loch, an das man sich besonders erinnert, ist die Nummer 8, ein Par 4, das steil bergab weist und auf dem das schmale Gruen blind anzuspielen ist. Der Kurs ist sehr ideenreich gestaltet, Wasser kommt immer wieder ins Spiel. Gemeinsam mit dem 18-Loch-Platz von Marina Golf und dem 9-Loch-Kurs von Cortijo Grande bietet das Gebiet von Vera-Mojácar ein interessantes Angebot fuer einen Golfausflug an die Costa Almería.
ANFAHRT: Von der Costa del Solfaehrt man am besten ueber Granada/A 92 Richtung Murcia, Abzweigung N-340 nach Huércal-Overa, weiter in Richtung Vera und Cuevas de Almanzora.
Jahrtausendelang galten Höhlen als bevorzugter Wohnort der Menschen. Die Sicherheit und Abgeschiedenheit, welche diese einfachen Felseinschnitte den prähistorischen Siedlern boten, suchten später auch andere Völker wie beispielsweise die Muselmanen, die als Urheber eines Großteils der in der Provinz Granada ausgehobenen Höhlen und Höhlenhäuser gelten. Diese unterirdische Baukunst, die treues Zeugnis über den geschichtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel der Zeiten abgibt, verschmilzt ungemerkt mit dem Profil ihrer landschaftlichen Umgebung, der sie eine ausdrucksvolle und plastische Schönheit verleiht. Ein wertvolles Erbe, das in den Gemeindeverbänden Guadix y Marquesado und Baza-Huéscar –El Altiplano(die Hochebene) -anzutreffen ist und sich in unverwechselbares Merkmal und wichtige touristische Ressource dieser Region verwandelt hat.

Mythologie und Religion
Von jeher bestand eine enge Verbindung zwischen dem Heiligen und dem Boden. Die Römer errichteten unter der Erde das so genannte Elysium, den Aufenthaltsort für Helden und Halbgötter. Allgegenwärtig sind Höhlen auch in der christlichen Religion. Als wichtigste Beispiele dessen gelten vor allem die Verkündigungshöhle in Nazareth, die Höhle der Geburt in Bethlehem und das heilige Grab zu Jerusalem.

Die Höhlen und Höhlenhäuser befinden sich an Steilhängen Hügeln oder Schluchten und ihre Anordnung folgt keinem vorgefertigten Plan. Sie orientieren sich lediglich am Bodenrelief, zu dem sie gehören und am Stand der Sonne. Es gibt keine Straßen und die einzigen urbanen Bezugs-punkte sind Wanderwege und Regenfurchen. Neben den eher traditionellen Bauten stehen moder-nere Höhlenhäuser, die über angebaute Fassaden und Nebengebäude verfügen. Beide Häusertypen besitzen schlanke weißgetünchte Schornsteine sowie typische planzenbewachsene Vorplätze und höfe. Es existiert jedoch keine Vorgabe für den Innenraum. Man
muss sich einfach hinein begeben . . .
Moderne Höhlen
Gegen Ende des 19. Jh. und während der ersten Hälfte des 20. Jh., also zeitgleich mit Bevölkerungswachstum, Einwanderung und der Bewirtschaftung neuer Anbauflächen erlebten die Höhlen der Provinz Granada, die seit der Epoche der Názar-Dynastie als Familienwohnort dienten, eine neue Blütezeit. Die große Zuckerindustrie und der bedeutende landwirtschaftliche Anbau in den Gebieten um Hoya de Guadix und auf den Altiplanicies (Hochebenen) in Baza und Huéscar zogen eine Bevölkerung an, die einer finanziell schwachen und niedrigen Gesellschaftsklasse entstammte und eine billige Unterkunft benötigte, die sich sowohl ihrem traditionellen Lebensstil als auch ihrem Raumbedarf (Hofraum, Ställe, Silos usw.) anpasste. Ihr sowie den späteren Bewohnern dieser Kavernen ist es zu verdanken, dass sich diese Jahrtausende alte unterirdische Baukunst bedeutend weiterentwickelte. Um den Wohnraum komfortabler und praktischer zu gestalten, wurden im Laufe der Zeit einige seiner traditionellsten Aspekte verändert. Im 20. Jh. wurden die Höhlen mit Anlagen ausgestattet, über die herkömmliche Wohnungen bereits schon einige Jahre vorher verfügten. Die Modernisierung dieser eigentümlichen Wohnräume begünstigt ihre Entwicklung zu einer erstklassigen touristischen Ressource, die heute sowohl als Unterkunft als auch als Restaurant oder Museum genutzt wird.
Einige Caramba Tips:
Apartahotel - Pedro Antonio de Alarcón Caves
Bda. San Torcuato s/n Guadix Telf +34 958 664 986
e-mail: cavehotel@infonegocio.com www.andalucia.com/cavehotel
Unten roter Lehm, oben auf dem Hügel Schornsteine und kalkweiße Wände … ein unvergleichlich schöner Rahmen für Ihren Aufenthalt, der noch durch den hübschen Blick auf Guadix und die Sierra Nevada im Hintergrund ergänzt wird. Alle Höhlenhäuser dieses Komplexes verfügen über Heizung und zentralisierte Warmwasserversorgung, Fernsehen, Telefon, Küche Badezimmer, einen individuellen Vorplatz mit Grill und Außenparkplatz. Es steht eine gemütliche Höhlensuite für zwei Personen mit Whirlpool zur Verfügung, die mal eine andere Atmosphäre für eine ganz besondere Nacht bietet. Die Gemeinschaftszone, in der sich das Schwimmbad und das Restaurant befinden, ist Ort der Planung zahlreicher Ausflüge, Fahrradtrips oder Pferdewanderungen durch die Gegend. Zudem bieten sich als Freizeitaktivitäten Bergsteigen und Skilanglauf an.
Cuevas La Teja (Cortes de Baza) Telf +34 958 734 859
e-mail: reservas@cuevaslateja.com www.cuevaslateja.com
Dieser neue und völlig wieder hergestellte ländliche Tourismuskomplex befindet sich im Süden der Sierra de Cazorla und ist von vier wunderhübschen Stauseen(Bolera, Portillo, San Clemente und Negratín) umgeben.
Er besteht aus 9 tadellos hergerichteten Höhlen, die im bezaubernden ländlichen Stil dekoriert sind. Sie verfügen jeweils über einen Holzkamin, ein Bad und eine Küche mit kompletter Ausstattung, Warmwasser , Fernsehen, Schwimmbad, Grill, Parkplatz und T errasse. Cuevas La Teja stellt einen idealen Ausgangspunkt für die verschiedensten Freizeitaktivitäten dar: Wanderrouten durch die Naturparks Cazorla, Castril und Sierra de Baza, ein Besuch der Thermalbäder von Zújar oder ein kultureller Tagesausflug, auf dem man das Erbe von Orce,Huéscar und Galera genießen kann.
Cuevas del Tio Tobas
Ctra. de Almería, km 1 Alcudia de Guadix Telf +34 958 698 350
e-mail: tiotobas@tiotobas.com - www.tiotobas.com
Auf dem Weg von La Calahorra nach Alcudia de Guadix trifft man einen Kilometer vor der Ortschaft auf der rechten Seite auf eine Gruppe bestehend aus elf mit Sorgfalt gestalteten Höh- lenhäusern. Zur Dekoration derselben, die in jedem Haus unterschiedlich ist, wurden sowohl aus der Gegend stammende Materialien wie Holz und Stein als auch modernere Elemente eingesetzt. Auf diese Weise bewahren diese Häuser ihre natürliche Schönheit und ihren ländlicheinfachen Charakter, ohne dabei an Komfort und Raffinesse einzubüßen. Sie befinden sich neben einem Pinienwald und bieten einen spektakulären Blick auf das Piena-Tal und Sierra Nevada. Alle Häuser verfügen über 1-2 Schlafzimmer , Küche,Bad, große gemütliche Wohn-
zimmer, Kamin, Fernsehen, Telefon, Grill und Zentralheizung.
Außerdem gibt es ein Schwimmbad, einen kostenlosen Parkplatz und eine Bar/ein Restaurant.
Der Hochgeschwindigkeitszug verbindet die beiden Städte in nur zweieinhalb Stunden Fahrt.
Wartezeiten am Flughafen, Staus auf den Straßen und Müdigkeit am Steuer gehören nun für Reisende von Madrid nach Málaga der Vergangenheit an, seit am 23. Dezember die Hochgeschwindigkeitstrasse des AVE zwischen den beiden Städten in Betrieb ging.
Insgesamt gibt es 11 Verbindungen täglich in beide Richtungen, die freitags verstärkt werden. Der erste Zug geht um 6.35 Uhr, sowohl vom Bahnhof Puerta de Atocha in Madrid wie von María Zambrano in Málaga aus. Die letzten Züge verkehren um jeweils 21.35 und 21.00 Uhr.
Fahrkarten sind bis zu zwei Monate im Voraus an Bahnhöfen, in Reisebüros und sogar online (www.renfe.es) erhältlich. Diese letztere Option ist besonders interessant, da damit bis zu 60 % Ermäßigung pro Strecke möglich ist und die Fahrt so für unter 30 Euro unternommen werden kann. Ermäßigung gibt es auch bei Reservierung von Hin- und Rückfahrt, für Kinder zwischen 4 und 13 Jahren, Gruppen und Inhaber der Ausweise Carnet Joven und Tarjeta Dorada.
In seinem ersten Monat haben schon über 100.000 die Vorzüge des AVE Madrid - Málaga entdeckt - Schnelligkeit, Bequemlichkeit und die Möglichkeit zu kostenlosem Parken sind nur einige Beispiele.
Entdecken Sie die anderen doch selbst…
Die Montes de Málaga (Berge von Mälaga) wurden 1989 zum Naturpark deklariert. Sie gehoeren allein den vielen Tier- und Pflanzenarten, die sich in dieser geschuetzten Umgebung entfalten koennen.
Man hat atemberaubende Rundblicke auf Costa del Sol, die Stadt Málaga und die umliegenden Bergketten.
Am Wochenende ist es ein Glueckspiel, einen Tisch oder Sitzplatz auf einem der vielen Picknickgelaende oder in den zahlreichen Gasthoefen zu ergattern.
ANFAHRT: Von der Umgehungsstrasse von Mälaga nimmt man die Ausfahrt Ciudad Jardin und biegt nach dem ersten Tunnel links ab und dann an der ersten Ampel wieder links in den Camino de Colmenar.
Die 30 km zum weissen Staedtchen Colmenarist gesaeumt von Aussichtspunkten, abzweigenden Wanderwegen sowie zahlreichen Gasthoefen mit ihren kulinarischen Verlockungen.. Besonders empfehlenswert, wegen der grossartigen Panoramablicken, sind der eher exklusivere Mirador de los Montes und das rustikale Bar-Restaurant am Puente de León.
Der Naturpark kann auf mehreren Wegen erwandert werden. Lohnenswert ist der Spaziergang auf der fuenf Kilometer langen Route “Sendero de Torrijos”, fuer die man etwa drei Stunden benoetigt.Hierfuer biegt man mit dem Auto einige hundert Meter nach der auf halber Strecke nach Colmenar gelegenen Gaststaette Fuente de la Reina links ab und faehrt die asphaltierte Strasse bis zum Lagar de Torrijos hinunter.
Der Lagar ist ein alter Bauernhof, der vom andalusischen Umweltministerium in ein
Museum umgestaltet wurde, stammt aus dem Jahr 1843 und hat eine eigene
Weinkellerei. Die regionaltypische Hausstruktur und die Ausstattung wurden bewahrt, und so kann der Besucher noch heute nachvollziehen, wie die Bewohner der Montes Wein kelterten, Olivenoel produzierten und Brot im Steinofen backten. Der Lagar war einer von ueber 800 landwirtschaftlichen Hoefen, die es einst in den Bergen von Málaga gab, und zeugt von einer Zeit, als die Montes ueber weite Flaechen landwirtschaftlich genutzt wurden. Als die Region nach der Reconquista unter den Eroberern aufgeteilt war, begannen sie mit der Anpflanzung von Weinreben, Oliven- und Mandelbaeumen. Mit der Rodung der Berge begann fuer die Stadt Malaga eine lange Epoche verheerender Ueberschwemmungen. Die Wiederaufforstung des Gebietes wurde erst zu Beginn des 20. Jhd. aufgenommen.
Die Wanderung zu Fuss beginnt unterhalb des Lagar de Torrijos und fuehrt auf einer huebschen kleinen Steinbruecke ueber den Bach Chaperas. Ein Schotterweg folgt dem Lauf des Wassers. Auf dem Weg kommt man an zwei weiteren Lagares vorbei, von denen allerdings nur noch die Ruinen zu sehen sind: der Lagar de Pacheco und Lagar de Santillana. Letzterer markiert den Endpunkt der Strecke. Die Rueckkehr erfolgt ueber den gleichen Weg. Am Fusse des Lagar de Torrijos laden die Picknickplaetze direkt am Bach zum Verweilen ein. Wir empfehlen auf den Rueckweg einen kleinen Umweg ueber das noerdlich gelegene Colmenar zu nehmen, denn von dort aus bieten sich eindrucksvolle Blicke auf die Sierra de Camarolos.
Von Colmenar geht es ueber Casabermeja und von dort aus ueber die Autobahn wieder zurueck nach Málaga.
Ecomuseo Lagar de Torrijos ist im Sommer nur freitags von 10 -14 Uhr geoeffnet. Info unter Tel: 951042100
Marbella erkennt man daran, daß es in den Hügeln über dem Meer nach Orangen riecht, nach Pinien, Rosmarin und Azaleen. Am Licht,
das sich reflektiert von pastellfarbenen Wänden, kleiner Paläste und am flirrenden Blau der Swimmingpools in den Gärten (Zitat
aus WELT AM SONNTAG).
Hier der Blick von unserem Juwel auf das Mittelmeer.

An der Costa del Sol besteht die Möglichkeit, in einer Schneckenmuschel zu schlafen. Und zwar in den Gemeinden Frigiliana und Torrox auf halbem Weg zwischen der Sierra de Almijara und der Sierra Tejeda und nur 15 km von Nerja entfernt. Umgeben von Natur, so wie es den erwähnten Bauchfüßern gefällt, und mit schönem Blick auf die Axarquía.

Das Hotel Los Caracoles, das seinen Gästen Doppelzimmer und originelle Schwarzweiß-Bungalows in Schneckenform bietet. Die sympathischen Unterkünfte sind das Ergebnis einer innovativen Architektur, bei der Beton mithilfe spezieller Röhren auf eine mit einer Art Taschen bedeckten Metallstruktur aufgespritzt wird. Durch dieses System werden zudem eine perfekte Isolierung und angenehme Temperaturen erzielt.
Das Hotel bietet ein Schwimmbad, einen Kinderspielbereich, Garten und Terrasse. Der Service ist einwandfrei und das Restaurant ein weiterer seiner großartigen Pluspunkte: Qualitätserzeugnisse, kreative Präsentationen und mediterrane Geschmacksnoten.
Wenn Sie an einem einzigartigen, romantischen und besonderen Ort ohnegleichen logieren möchten, ist das Los Caracoles eine gute Wahl. Seine Integration in die Umgebung ist bewundernswert und die Möglichkeiten für Unternehmungen in der Gegend sind äußerst attraktiv: Wandern, Reiten… Das heißt, wenn Sie sich entscheiden, ‘die Fühler auszustrecken’.

WEITERE INFOS
Hotel Rural Los Caracoles
Adresse: Landstraße Frigiliana-Torrox, Km. 4,5
Gemeinde: FRIGILINA (Málaga)
Telefon und Fax: 952 030 680
Website: www.hotelloscaracoles.com
Ueber die Straende von Tarifa weht fast immer eine besonders kraeftige Brise. Der Ort liegt westlich der Meerenge von Gibraltar, keine 15 km von Nordafrikas Kueste entfernt, dort, wo der Atlantik auf das Mittelmeer trifft. Deswegen ist die Stadt eine Pilgerstaedte fuer Surfer, die sich an den heranschaeumenden Wellen erfreuen.
Viele Surfer leben den Grossteil des Jahres in Tarifa, was sich auch in den Schaufenstern etlicher Geschaefte durch ihre bunte Surfermode widerspiegelt.
Die Naehe zu Afrika verleiht dem Ort auch seinen Reiz. Wenn das Wetter mitspielt, wirkt der zweitgroesste Kontinent zum Greifen nahe, nicht nur von der Aussichtsplattform “Mirador”. Taeglich legen auch Faehren nach Tanger ab. Die Schnellfaehre erreicht das afrikanische Festland nach 35 Minuten.
Mehr Info hierzu unter T: 956681830 oder www.frs.es
Die Straende sind ohne entsprechenden Windschutz eine echte Herausforderung, aber dafuer traumhaft schoen: Das Wasser glitzert blau-tuerkis wie in der Karibik, der goldgelbe Sand ist weich und heizt sich durch den Wind nicht so auf, wie an der Costa del Sol. Wer sich vor dem Wind zurueckziehen will, sollte sich in die geschuetzte Altstadt begeben. Vom Hafen aus betritt man den alten Stadtkern zum Beispiel ueber den Mirador, vom neuen Zentrum aus fuehrt allein der Torbogen “Puerta de Jerez” durch die Stadtmauern. Die Altstadt hat zwei Gesichter, je nach dem, welche Stunde die Glocke der Matthaeuskirche aus dem 16. Jahrhundert gerade schlaegt: Morgens und tagsueber, kann man durch die kleinen schoenen Gassen schlendern und bummeln. Abends dann, wenn das Partyleben beginnt, draengen sich die Jugendlichen von einem Ort zum naechsten. Um vier Uhr ist Sperrstunde fuer alle Kneipen, nicht aber fuer die Diskotheken, wie z. B. “RIF”.
Wer in Andalusien, nach sonnenverwoehnten Wintermonaten, das Verlangen nach dem kuehlen Weiss hat, muss nicht unbedingt weit fahren. Die Sierra de las Nieves beginnt gleich nach Marbella und ist auch hin und wieder von einem weissen Haebchen bedeckt.
Ueber eine gut ausgebaute Gebirgstrasse erreicht man Yunquera, eine 3.000-Seelen-Gemeinde, die den Bergen der Sierra direkt zu Fuessen liegt. Der abgelegene Ort hat sich ein Dorfleben erhalten, das im Norden laengst nicht mehr anzutreffen ist: In kleinen Laeden treffen sich die Frauen zum Plausch, waehrend die Bars und die zahlreichen Brunnen des Ortes die Treffpunkte der Maenner sind. Die Geschichte von Yunquera wurde bereits von Roemern beeiflusst, die hier eine Siedlung gruendeten, spaeter wurde das Land von Arabern erobert, die hoch ueber das Dorf einen Wachturm anlegten, der immer noch als Wahrzeichen ueber dem Bergdorf thront.
Vom Torre Vigia, der von den Einheimischen “El Castillo” genannt wird, liess sich das abgelegene Bergdorf wehrhaft verteidigen. So blieb den Arabern genuegend Zeit, das Land zu kultivieren. Sie fuehrten Wein und Oliven ein und legten ein Bewaesserungssystem an. Yunquera ist noch heute von antiken Aquaeduktboegen umgeben, durch die man den Ort wie durch ein Stadttor betritt. Nachdem der Torre Vigia jahrhundertelang das Schicksal von Yunquera bestimmte (im spanischen Unabhaengigkeitskrieg diente er als Leuchtsignal), ist er heute Symbol fuer eine neue Entwicklung in der Sierra de las Nieves: In dem frisch renovierten Gebaeude wurde im Jahre 2006 ein Naturparkzentrum mit Touristeninfo eroeffnet. Um den sanften Tourismus zu foerdern, der Ruecksicht auf die Traditionen der Doerfer nimmt, Freude an der Natur vermittelt und regionale Spazialitaeten foerdert, haben sich die 9 Doerfer der Sierra zusammengetan. Zu diesen Spezialitaeten gehoert unter anderem der Mostwein, der sich in den Bars, in den verwinkelten Gassen rund um die Pfarrkirche, probieren laesst. Der Fruehwein, dessen Weintrauben in der Hoehe gereift sind, erinnert im Geschmack an deutschen Federweisser und wird in der gesamten Sierra hergestellt.
In der Bodega “Porfín”schenkt der Weinbauer Antonio Lopez das fruchtige Getraenk aus. Den Weinkeller, der jahrelang vergraben war, legte Lopez mit seinen Freunden “aus Neugierde” im Jahr 2000 frei und eroeffnete in dem alten Kellergewoelbe den Ausschank.
Zum Wandern faehrt man von Yunquera zum Puerto Saucillo hinauf. Der Wanderparkplatz liegt 1200 Meter ueber dem Meeresspiegel und bietet bei schoenem Wetter eine traumhafte Aussicht bis nach Malaga. Von da aus, kann man auch den hoechsten Berg der Provinz Malaga, den 1919 Meter hohen Torrecillas besteigen. Der vierstuendige Aufstieg zum Gipfel, der mit einem fantastischen Rundblick bis nach Afrika belohnt wird, fuehrt zunaechst durch dichten Tannenwald. Spaeter wandert man ueber das Hochplateau der Sierra.
Oder man waehlt vom Wanderparkplatz aus die zweistuendige Rundtour zum Aussichtspunkt Puerto Bellina, wo man die Flora und Fauna der Bergregion kennenlernen kann. Der Bergwald beheimatet zahlreiche Tiere, unter anderem Fuechse und Bergziegen und gehoert ausserdem zu den groessten zusammenhaengenden Waeldern der Welt, der sich aus der seltenen Baumsorte Pinsapo, einer spanischen Tannenart, zusammensetzt.
Beide Wanderrouten sind hervorragend ausgeschildert und fuehren an einem interessanten Kulturdenkmal vorbei: Mitten im Wald stoesst man auf eine so genannte Schneegrube, ein rundes steinernes Erdloch, in dem man frueher den letzten Schnee des Winters, zu Eis zusammenpresste und mit einer Schicht aus pflanzlichem Material isolierte, um das kostbare Kuehlmaterial im Sommer zu verkaufen.
ANFAHRT: Yunquera erreicht man ueber die A-366 von Coín nach Ronda. Zum Wanderparkplatz “Puerto Saucillo” biegt man kurz hinter dem Torre Vigía nach links in Richtung “Complejo Deportivo” ab. Die Bar “Porfin” betritt man in der calle de las Aguas 26 durch einen nicht ausgeschilderten Kellereingang.
Informationen ueber Wanderrouten, Sehenswuerdigkeiten, unterkuenfte und Restaurants: www.sierranieves.com
Entdecken Sie alte verziehrte Kirchen und Wachtuerme
Im Tal des Guadiaro-Flusses, befindet sich wunderschoen gelegen die Hinterlandgemeinde Cortes de la Frontera.
Von Gaucín kommend faehrt man in den Ort Cortes de la Frontera hinein und vor der Stierkampfarena links ab in die Einbahnstrasse. Nach etwa 150 m biegt man links ab in die Circunvalación de pueblo. Nach ca. 50 m geht links, neben dem Brunnen, ein Weg ab, wo man ein verknicktes Schild ”Estación de Cortes 2 km” sieht.
Von Anfang an hat man herrliche Panoramasicht. Der zunaechts breite Weg fuehrt stetig bergab, bis man die Verkehrsstrasse ueberqueren muss. Auf der anderen Seite, zwischen Brombeeren,Weiden und Steinmauern, ist der Weg nun ein schmaler Pfad. Nach der Anordnung der Steine koennte es sich um einen alten Roemerweg handeln. Mitten auf einer Weide steht ein Fels, die sogenannte “casa de piedra”, mit Saelen und floralen Motiven ueber einem Wasserbecken verziert, die auf das 8. bis 9. Jahrhundert datiert wird und damals wahrscheinlich als islamische Ermita oder Kirche diente. Eine Inschrift weist auf das Jahr 1856. Durch eine Oeffnung, die sich mitten in den Brombeerbueschen befindet, tritt man in einen grossen Raum mit Fenstern, Nischen und weiteren dekorativen Elementen.
Der Pfad fuehrt weiter zum Fluss, unter der Eisenbahnlinie Algeciras-Bobadilla hindurch, nach rechts als breiter Weg zur Estación de Cortes, auch Cañada del Real tesoro genannt. Man erreicht wieder die Asphaltstrasse. Vor der Bar Parra links in die “Dorfstrasse”, die parallel zum Fluss Guadiaro verlaeuft, abbiegen. Nach einigen Metern laedt das Hotel/Restaurant “El Gecko” zu einer kleinen Pause ein. Man kann gemuetlich auf der ueberschatteten Terrasse sitzen und ueber den Fluss die Aussicht auf die Haenge und Berggipfel geniessen.
Es geht weiter vorbei an kleinen Haeusern mit Voegeln, Huehnern, Ziegen und kleinen Obst- und Gemuesegaerten zum Ort hinaus. Nach einer kleinen Anhoehe stehen ein paar Eukalyptusbaeume am Ufer und schon vom weitem sieht man eine einfache Betonbruecke ueber den Fluss und eine grosse schattenspendende Traubeneiche. Dort biegt man rechts in den Feldweg ab und muss die Eisenbahnschienen ueberqueren. Auf der anderen Seite steht ein kleines Haeuschen, an dem man durch das Gras stapfend vorbeigeht. Dahinter beginnt ein steiniger Weg bergauf, der mit Mauern gesaeumt ist, dann an einer Finca vorbei, bis man eine Wiese mit hohen Baeumen erreicht. Man sollte sich jetzt geradeaus, parallel zu den Strommasten halten. Auf dem steinigen Pfad immer links halten, durch ein Viehtor, hinter dem ein Huegel beginnt. Fast rueckwendend zweigt der Weg links ab, dann ein leichter Aufstieg und man steht vor dem Turm Torre del Paso, der im 10. Jahrhundert errichtet wurde. Estación de Cortes liegt zu Fuessen des Wanderers.
Zurueck geht es bis zum letzten Gatter und von dort rechts zwischen zwei Steinmauern noch etwas bergauf, an einer Quelle in ausgehoehltem Felsen vorbei. Nun beginnt ein breiter Waldweg durch Eichenwald und offene Weiden. Man erreicht die Strasse Ubrique-Cortes und rechts (Richtung Cortes) nach etwa 300 m zweigt wieder rechts ein Weg ab, der etwas anstrengend ist. Auf einem schmalen steinigen Pfad, nach Ueberquerung eines Baechleins, hinauf am Hang eines Schuttabladeplatzes, ist man kurz darauf in Cortes.
ANFAHRT: Von Malaga kommend faehrt man uber die AP-7 bis Casares, dann ueber die A-377 bis Gaucín und weiter ueber die A-369 nach Cortes de la Frontera.
Tarifa ist die suedlichste Stadt Spaniens, mit lockeren Atmosphaere, weiten Straenden, Wind, Kitesurfer, Wanderduennen und vieles mehr.
Eine kleine Wanderung fuehrt direkt vom Hafen (am Ende des Hafens findet man meistens auch einen Parkplatz) geradeaus ueber die Promenade, weiter ueber den Viehweg “Colada de la Costa y camino de Algeciras”. Bevor es runter zu einer kleinen Bruecke geht, muss man links abbiegen, an schlichten Haeusern vorbei, hindurch meterhohen Schilf, ueber eine Weide bis zu einer Gabelung (rechts befindet sich ein Privatgrundstueck und geradeaus fuehren Pfade direkt an der Kueste vorbei).
Von dort hat man eine wundeschoene Aussicht auf Tarifa´s Hafen. Den Weg linkerhand nehmen, er fuehrt erst durch ein offenes Feld, wo man oft Bauern mit vollgepackten Lasttieren begegnet, spaeter parallel zum Fluss. Am Ende der Piste befindet sich die Strasse, die zu einer Militaerkaserne fuehrt. Wir nehmen die wenig befahrene Strasse links, die zu einem militaerischen Sperrgebiet gehoert und mit Auto nur mit Sondergenehmigung befahren werden darf. Zu Fuss allerding darf man sich frei bewegen.
Am Cortijo del Viento, der sich rechts von der Strasse befindet, kann man noch einen Abstecher zum Leuchtturm machen, in dem sich heute die Seenotrettungsleitstelle befindet. Um hinzukommen, muss man linkerhand am Cortijo vorbei, ueber mehrere Gatter klettern und ein Tal passieren, ehe man auf die Strasse trifft, die zum Aussichtspunkt fuehrt. Vom Gebaeude der “Direccion de Salvamiento Maritimo” hat man an klaren Tagen eine gute Sicht nach Marokko. Nach dem gleichen Rueckweg geht man vom Cortijo del Viento die geteerte Strasse ins Tal runter.
Einen weiteren Abstecher zu der kleinen Siedlung von alten Hausern, die nur noch von von einigen wenigen Bauern bewohnt werden (die meisten Besitzer nuetzen sie nur als Wochenendhaueser), kann man direkt nach der kleinen Bruecke machen. Um nach Tarifa zurueckzukommen, muss man den gleichen Weg bis zu der Bruecke gehen. Hinter der Bruecke nach links abbiegen, ueber einen Fahrweg, zwischen mehreren Hauesern hindurch, den Reiterhof passieren, bis zur Festung von Tarifa, wo der Weg endet. Die ersten Haueser von Tarifa sind ca. nach 20 Minuten Fussweg zu sehen.
ANFAHRT: Von Malaga oder Marbella aus ueber die A-7, oder die Mautautobahn AP-7, Richtung Algeciras und dann weiter nach Tarifa. In der Stadt haelt man sich Richtung Hafen, wo man auch direkt parken kann. Weitere Parkplaetze befinden sich auch entlang der Strandpromenade.