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Geologieroute Torcal de Antequera - Guadalteba
20.03.09 @ 11:56:47, Kategorien: Background, 115 Wörter   German (DE)

Die Geologieroute Torcal de Antequera-fuehrt durch El Torcal, La Sierra Valle de Abdalajís, die Schlucht Desfiladero de los Gaitanes, Mesa Villaverde, Bobastro, Sierra Peñarrubia und El Tajo Molino, auf Landstrichen der Gemeinden Teba, Campillos, Ardales, Álora, Valle de Abdalajís und Antequera.
Der Weg ist gut ausgeschildert und verfuegt auch ueber einen Parkplatz.

Die hoechsten Punkte der Route befinden sich in der Sierra de Peñarrubia, der Sierra de Huma-Valle de Abdalajís und der Sierra del Torcal. Die Fluesse Turón, Guadalhorce und Guadalteba bereichern die schoene Landschaft. Dazwischen liegen Landstriche wie La Falla del Castillón, El Cerro del Chopo, die Sierra de Almorchón oder El Tajo de la Encantada.

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Montejaque - Suche nach dem „verlorenen Berg”
20.03.09 @ 11:43:33, Kategorien: Background, 227 Wörter   German (DE)

Montejaque hat etwa 1.000 Einwohner, liegt 700 Meter ueber dem Meeresspiegel; im westlichen Teil der Serranía de Ronda, etwa 140 Km von der Stadt Málaga, 21 Km von Ronda und nur 2 Km von Benaoján entfernt.
Ein Großteil seines Gemeindegebiets gehoert zum Gelsende des Naturparks Sierra de Grazalema.
Die felsigen Erhebungen Peñón de Mures (865 m), Cerro Tavizna (899 m), Pico Ventana oder El Hacho (die beiden mit Hoehen von ueber 1.000 Metern), wirken wie ein Magnet auf begeisterte Kletterer.

Die arabischen Wurzeln spiegeln sich im in engen, steilen Gassen mit weißen Haeusern nieder. Der Name der Ortschaft ist maurischen Ursprungs „Monte-Xaquez” (verlorener Berg)

Zu den Sehenswuerdigkeiten gehoert die Kirche Santiago el Mayor (im 16. Jh. im Spaetgotikstil errichtet und 200 Jahre spaeter renoviert), wie auch die Hoehle “Cueva de la Pileta”, die wegen ihren Hoehlenmalereien zum Nationalmonument vorgeschichtlicher Kunst erklaert wurde (liegt in Benaojám) oder die “Cueva de Hundidero”, die bei Hoehlenforschern wohlbekannt ist, weil in ihr der Fluss Guadiares verschwindet, und 4 km weiter in der Cueva del Gato taucht er wieder auf.

ANREISE
Es gibt zwei Moeglichkeiten von Ronda aus:
1. man faehrt auf der Landstrasse A-376 und biegt nach 4,5 Km auf die MA-555 ab, faehrt bis nach Benaoján; und weiter ueber die MA-560 direkt nach Montejaque .
2. ebenfalls ueber die A-376 und nach etwa 12 Km die Abzweigung zur MA-505 nehmen, die ueber Benaoján direkt nach Montejaque fuehrt.

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Cuevas del Becerro
20.03.09 @ 11:05:05, Kategorien: Background, 369 Wörter   German (DE)

Die kleine Gemeinde Cuevas del Becerro (2000 Einwohner) liegt 730 Meter ueber dem Meeresspiegel; im Norden des Landkreises Ronda, an der Grenze zum Landkreis Antequera.
Die Entfernung nach Malaga betraegt 150 km und nach Ronda 20 Kilometer.

Die Gemeinde Cuevas del Becerro besitzt sehr ausgepraegte Merkmale im mozarabischen Stil.Die Haeuser des Dorfes sind von der Sierra de Vijan (905 Meter) und dem Gipfel Cerro de los Tercios (948 m) wie ein Schutzmantel umgeben, dazwischen verlaeuft der Río de las Cuevas. Zum Tal des Río de las Cuevas hin kann man die Berge Cerro del Castillón, Cerro de las Palomas und Pilón del Zorro (mit Hoehen um die 950 Meter) sehen.

Um den Cerro del Castillón, im nordoestlichen Gebiet des Cerro de las Palomas (die bedeutendste Fundstaette) und auch an der Quelle Fuente del Zorro, sind praehistorische Ueberreste gefunden worden.
Wie man in den Casas de las Villas feststellen kann, hinterließen die Roemer die interessantesten Zeugnisse ihrer Anwesenheit in dieser Gegend.
Es wurden Mosaiksteinchen, Stuckteile und Muenzen aus der Kaiserzeit gefunden. Sehr interessant sind die archaeologischen Fundstaetten, wie die mittelalterliche Burg vom Cerro del Castillón. Der wichtigste Fund ist aber ein Dorf, in dem Toepferwaren hergestellt wurden. In einem bewundernswert guten Zustand befinden sich zwei Tonoefen roemischen Ursprungs und Teil eines dritten, die hier gefunden wurden.
Aus der Zeit der maurischen Herrschaft weiß man, dass das Dorf von Alfons XI. von Kastilien im Jahre 1130 erobert wurde, bei dem auch Orte wie Teba, Ardales, Cañete, Priego und Ortejícar fielen.

Im Archiv der Pfarrkirche sind Dokumente ab dem 18. Jh. erhalten. Die ersten Unterlagen im Gemeindearchiv stammen von 1867, als die Laendereien der Herzogin von Cuevas del Becerro und Benamejí gehoerten.

Einen Besuch wert ist die Kirche San Antonio Abad (vom Beginn des 20. Jh.), sowie auch die die Hoehle Cueva del Moro und die Quelle „Fuente del Nacimiento“.

ANREISE
Von der Stadt Málaga faehrt man die Landstrasse A-357 in Richtung Campillos. Etwa sechs Kilometer hinter Ardales biegt man links auf die A-367 ab. Nach ca. 30 Km kommt man nach Cuevas del Becerro.
Von Ronda aus nimmt man die Straße A-367, die in Ronda beginnt und direkt nach Cuevas del Becerro fuehrt. Die Entfernung zwischen beiden Orten betraegt etwa 20 Kilometer.

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RONDA – eine der aeltesten Gemeinden Spaniens
19.03.09 @ 11:33:48, Kategorien: Background, 2341 Wörter   German (DE)

RONDA ist 477,50 qkm gross, zaehlt 35.000 Einwohner, liegt im Nordosten der Provinz Málaga, 740 Meter ueber dem Meeresspiegel, zwischen den Naturparks Sierra de las Nieves, Grazalema und Los Alcornocales. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt betraegt 113 Kilometer.

Die Stadt Ronda besteht aus drei Ortsteilen: Ortskern, bekannt als „la Ciudad“ (die Stadt), das Viertel Mercadillo (verbunden mit dem vorherigen durch drei Bruecken ueber die beruehmte Schlucht “Tajo de Ronda” (100 Meter tief, etwa 500 Metern lang, an deren Grund der Río Guadalevín fließt), und zuletzt das Viertel San Francisco (Entstehung genau wie das vorhergehende im 16. Jh.).

Die Altstadt von Ronda hat eine ueberwaeltigende Architektur mit Geschichte und Legenden.

Im 19. Jh., haben Besucher wie Carter, Richard Ford, Merimée, Gautier, Doré, Lorca, Alberti, Hemingway, Rilke u.v.m. Ronda in ganz Europa bekannt gemacht. Sie trugen mit ihren Werken dazu bei, die Schoenheiten, Legenden und Mythen dieser Stadt ueber die halbe Welt zu verbreiten.

Ronda („Arunda“), erwaehnte bereits der Geschichtsschreiber Plinius, in einer seiner Auzeichnungen vom 6.Jh. v. C. Die Roemer nannten sie „Laurus“ und im 7. Jh, mit der Ankunft der Araber, erhielt die Stadt den Namen “Izna Rand Ronda” und begann, eine gewisse politische und wirtschaftliche Bedeutung zu erlangen.

Im Jahre 1066 verlor die Stadt ihre Unabhaengigkeit, mit der Eingliederung in das Koenigreich Sevilla. Danach wurde Ronda fast 400 Jahre lang von den verschiedenen Staemmen Nordafrikas und letztendlich durch die Nasriden von Granada beherrscht. In dieser langen Zeit erlebte die Stadt Wohlstand und Expansion.
Im Jahre 1485 marschierten die christlichen Truppen in Ronda ein, aber das Zusammenleben zwischen Moslems und Christen dauerte nicht allzu lange. Die kriegerische Entwicklung reichte bis zur Vertreibung aller Morisken im Jahre 1609.

Danach hat auch Ronda eine Zeit des Verfalls erlebt, die ungefaehr bis zum 18. Jh. andauerte. 1810 zogen die franzoesischen Truppen (mit José Bonaparte persoenlich an der Spitze) ein. Die Truppen Napoleons verliessen den Ort im Jahre 1812.

Dank Einweihung der Bahnlinie im Jahre 1891 und dem Bau mehrerer Straßen fand eine bemerkenswerte soziale und wirtschaftliche Entwicklung statt.
Im Jahre 1918 wurde Ronda als Veranstaltungsort fuer den Andalusischen Kongress ausgewaehlt. Bei dieser Versammlung wurden die Fahne und das Wappen der Autonomen Region von Andalusien beschlossen.

Sehenswuerdigkeiten:

Rathaus, Stadttor „Puerta de Almocábar“, Stadttor „Puerta de Carlos V“, Plaza Duquesa de Parcent, Casita de la Torre (Turmhaeuschen), Torbogen des Arco de Felipe V, Fuente de los ocho caños (Brunnen der acht Rohre), Stierkampfarena (die Hemingway und Orson Wells begeisterte), Gaerten von Blas Infante, Hotel Reina Victoria, Bruecke “Puente Viejo”, Bruecke “Puente Nuevo”, Kirche Padre Jesús, Stiftskirche Madre de Dios, Stiftskirche San Francisco, Kirche Virgen de la Paz, Hauptkirche Santa María de la Encarnación, Kirche La Caridad, Stiftskirche Santa Isabel de los Angeles, Kirche Espíritu Santo, Stiftskirche der Madres Franciscanas, Stiftskirche San Francisco, Kirche Santa Cecilia, Kirche del Socorro, Kirche de la Merced, Mozarabisches Kloster Virgen de la Cabeza, Palast von Mondragón, Palast des Herzogs von Salvatierra, Museo del Bandolero (Museum der Banditen), Museo de la Caza (Jagdmuseum), Museo Temático Lara (Thematisches Museum), Museum von Joaquín Peinado, Minarett von San Sebastián, Casa del Rey Moro, Haus des San Juan Bosco, Casa del Gigante (arabisches Wohnhaus), Sillón del Rey Moro, Tempel der Virgen de los Dolores, Arabische Baeder, roemische Funde von Acinipo.

Die Bruecke „Puente Nuevo“ wurde 1735 eroeffnet, sechs Jahre spaeter brach sie jedoch durch eine Flutwelle des Río Guadalevín zusammen und kostete 50 Menschen das Leben. Die neuen Bauarbeiten begannen im Jahre 1751 und endeten 1793. Es ist das eindrucksvolle Bauwerk mit einer Hoehe von 98 Metern. Die Brueckenflaeche ist durch drei Rundboegen gestuetzt, ueber dem mittleren Bogen gibt es einen Raum, der frueher als Gefaengnis diente und heute ein Informationszentrum beherbergt.

Nach der Ueberquerung der Bruecke sieht man auf der linken Seite die Stiftskirche San Francisco (gegruendet zu Zeiten der Katholischen Könige) auf der rechten Seite, in der Straße Calle Tenorio, befindet sich das, im Jugendstil gebautes Haus von San Juan Bosco. In der Straße Calle Beato Fray Diego José de Cádiz (ganz in der Naehe), befindet sich die Kirche Virgen de la Paz

Casa del Gigante ist ein gut erhaltenes Wohnhaus aus der islamischen Epoche, das etwa im 14. Jh. erbaut wurde.
Im Palast von Mondragón ist heute das Museum von Ronda untergebracht. Dieses noble Gebaeude, mit seinem eleganten Portal mit dorischen und ionischen Saeulen und einem bogenfoermigen Fronton, ist rund um drei prachtvolle Innenhoefe angelegt, von denen einer im Renaissance-Stil gehalten ist.
Auf der heutigen “Plaza de la Duquesa de Parcent” befanden sich waehrend der arabischen Herrschaft die wichtigsten Gebaeude der Stadt: der Alcázar, die Moschee, der Marktplatz, das Gefaengnis…

Mit dem Bau der Kirche “Santa María de la Encarnación” wurde zwischen dem 16. und dem 18. Jh. (auf den Resten der ehemaligen Hauptmoschee, von der ein Teil des Mihrab erhalten ist) im spaetgotischen Stil begonnen. Der aus sieben Kapellen bestehende Kopfteil ist im Renaissance-Stil gearbeitet, und viele andere Details gehoeren ganz eindeutig zum Barock. Der Chor wurde im ersten Drittel des 18. Jh. aus Nussbaum und Zedernholz angefertigt .
Die Virgen de los Dolores, die ein Altarbild beherrscht, soll von Martinez Montañés und von La Roldana stammen. Die Hauptfassade ist im gotischen, waehrend der Turm im Mudejar-Stil gehalten ist. Auf dem Platz der Kirche Santa Maria de la Encarnación, wo sich heute die Klosterschule der Salesianer “Sagrado Corazón“ befindet, stand frueher die Burg Laurel, die im 2. Jh. v. C. errichtet wurde.

Das heutige Rathaus wurde zwischen dem 17. und dem 18. Jh. erbaut und diente als Hauptquartier der Milizen. Im Innenbereich sind die Holzdecke (ueber der Treppe) im Mudejar-Stil sowie der Sitzungssaal sehenswert. Die zwei oberen Stockwerke sind mit offenen Arkaden versehen.

Die Kirche La Caridad und die Stiftskirche Santa Isabel de los Angeles, beide aus dem 16. Jh. liegen gleich in der Naehe.

Die Kirche des Heiligen Geistes (Espíritu Santo) wurde im Jahre 1505 an der Stelle des ehemaligen Verteidigungsturmes errichtet, der waehrend der Belagerung durch die Christen zerstoert wurde. Das Innere des Gebaeudes besteht nur aus einem Schiff, in dem Gotik und der Renaissance vereint sind. Im barocken Retabel am Hauptaltar ist ein Gemaelde mit dem Titel „La Venida del Espíritu Santo“ sowie eine Figur der Virgen de la Antigua mit byzantinischem Einfluss zu sehen.

Das Stadttor “Puerta de Almocábar” stammt vom Ende des 13. und Beginn des 14. Jh. Das Tor Karls V. “Puerta de Carlos V” wurde im Renaissance-Stil im Jahre 1965 erbaut und mit dem Wappen der Habsburger geschmueckt.

Auf der Promenade Alameda de San Francisco (auf der anderen Seite der Tore), befindet sich die Stiftskirche der Madres Franciscanas, die im Jahre 1664 gegruendet und Mitte des 20. Jh. neu aufgebaut wurde.

In der Calle de San Francisco befindet sich die gleichnamige Stiftskirche, die architektonische Elemente der Gotik und des Mudejar-Stils aufweisst. Sie wurde im 16. Jh. vollendet. Ein prachtvolles Portal im isabellinischen Stil ist gut erhalten.

In Ronda gibt es drei sehr repraesentative Museen in der Calle Armiñán: In der Hausnummer 65 befindet sich das “Museo del Bandolero” (Banditen-Museum), in der Hausnummer 59 ist das Jagd-Museum und in der Hausnummer 29 das Thematische Museum Lara.

Im “Museum Joaquín Peinado”, einem der bedeutendsten Vertreter der Pariser Schule, sind etwa 200 Werke, darunter Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen und grafische Werke dieses Künstlers aus Ronda ausgestellt
Das Museum befindet sich auf der “Plaza del Gigante”, im wieder hergestellten Palast der Herzoege von Moctezuma.

An der Straßenecke der Calle Armiñan und Calle Marqués de Salvatierra befindet sich das Minarett von San Sebastian, das zu einer Moschee aus dem 14. Jh. gehoerte, die aber heute nicht mehr existiert. Das Minarett hat einen gut erhaltenen wunderschoenen Hufeisenbogen unter einem Tuersturz mit Keilsteinen.

Palast des Herzogs von Salvatierra befindet sich oestlich des Viertels Ciudad. Das Palast wurde im 17. und 18. Jh. oefters umgebaut. Zu bewundern sind die korinthischen Saeulen an seinem Portal und der prachtvolle schmiedeeiserne Balkon sowie auch die Gaerten, die Kapelle, das Mobiliar und die Brustlehne des Brunnens im Innenhof.
Das Haus „Casa del Rey Moro“aus dem 18. Jh., befindet sich in der Straße Santo Domingo neben dem Palast von Salvatierra und der Stiftskirche. Sein Name stammt von einer Kachel am Portal, auf der ein maurischer Koenig dargestellt ist. Zu Beginn des 20. Jh. wurde das Haus durch die Graefin von Parcent renoviert. Die herrlichen Gaerten wurden von Jean Claude Forestier entworfen. Sie sind mit der Wasserquelle La Mina, mit einer, in den Fels gehauene Treppe von 60 Metern Laenge (ein Bauwerk aus arabischer Hand), verbunden.

Nach dem Einsturz der “Neuen Bruecke“ wurde ein neuer Zugang über die Alte Bruecke hergestellt. So wurde das alte Tor Puerta del Puente durch „Arco de Felipe V“, im neoklassizistischen Stil ersetzt. Neben diesem Torbogen befindet sich der „Sillón del Rey Moro“ (Sessel des Maurenkoenigs), mit einem prachtvollen Ausblick.

Ueber die Alte Bruecke (erbaut 1616 und renoviert 1961), erreicht man (ueber die calle Real) den alten Kern des Viertels Mercadillo. Dieses Viertel bestimmte die Spielregeln des Handels in Ronda. In der Calle Real kann man sich den „Brunnen der acht Rohre“ (Fuente de los Ocho Caños) anschauen, welcher zeitgleich mit dem Tor “Puerta de Felipe V.” gebaut wurde. Es ist eine einfache Konstruktion aus Stein, die an einer Seite mit dem Stadtwappen geschmueckt ist.
Gleich daneben erhebt sich der Turm der Kirche Padre Jesús, mit einem wunderschoenen Flachglockenturm im Renaissance-Stil. Die Kirche wurde im 16. Jh. erbaut, doch die Stuckarbeiten innen sind um dem 18. Jh entstanden. Die angebaute Stiftskirche Madre de Dios (im Gotik, Renaissance und dem Mudejar-Stil) stammt ebenfalls aus dem 16. Jh.

Wenn man die Straße Santa Cecilia hinaufgeht, kommt der kleine “Tempel der Virgen de los Dolores” zum Vorschein. Es ist ein kunstvolles Werk von 1734, das ein Altarbild mit einem Gemaelde der Jungfrau beherbergt. An zwei seiner Saeulen sind vier erhaengte Figuren dargestellt, wahrscheinlich im Bezug auf die oeffentlichen Hinrichtungen.

Ueber die Straße Calle de los Dolores erreicht man die Plaza de los Descalzos, in der sich die Kirche Santa Cecilia (erbaut im 17. Jh.), mit ihrem auffallenden barocken Portal aus dem 18. Jh. erhebt.
Durch die Straße Carrera de Espinel kommt man zur Kirche del Socorro, die im neobarocken Stil errichtet wurde.

Die erste koenigliche Reitschule von Ronda “Real Maestranza de Caballería de Ronda” wurde von Felipe II zum Zweck der militärischen und reiterischen Erziehung des Adels gegruendet. An seiner Hauptfassade im neoklassizistischen Stil fallen zwei toskanische Saeulen auf, mit einem geteilten Fronton, mit dem koeniglichen Wappen drauf. Der schmiedeeiserne Balkon ist mit Motiven aus der Welt der Stiere geschmueckt.

Die heutige Stierkampfarena (eingeweiht 1875), ist mit ueber 400.000 Besuchern pro Jahr nach der Höhle von Nerja das zweite meistbesuchte Bauwerk der Provinz Málaga. Sie bietet Platz für 5.000 Personen und ist komplett ueberdacht. Die Besonderheiten dieses Platzes sind die 136 toskanische Saeulen und die aus Stein gearbeitete Barriere.
Im Untereschoss befindet sich das Stierkampfmuseum, das den Familien Romero und Ordóñez, den großen Stierkaempferdynastien von Ronda gewidmet ist. Die Gaerten von Blas Infante, wo sich vor langer Zeit das urspruengliche Theater Espinel befand, in dem der andalusischen Kongress von 1918 stattfand, liegen gleich neben der Stierkampfarena.

In der Kirche de la Merced (Alameda del Tajo) wird der Arm von Santa Teresa aufgewahrt, der vom Diktator Franco so sehr verehrt wurde, dass er ihn in seine privaten Reliquien aufnahm.
Das mozarabische Kloster der Virgen de la Cabeza (erbaut im 9. und 10. Jh.) liegt einige Kilometer vom Ortskern entfernt. Es ist ein Gebaeudekomplex mit Wohnungen fuer die Moenche und eine in den Fels gehauene Kirche. Der einfache Tempel wurde von Christen waehrend der Zeit der arabischen Herrschaft errichtet.
Die Arabischen Baeder (gegen Ende des 13. Jh. oder Anfang des 14. Jh. erbaut), befinden sich im Gebiet des ehemaligen Judenviertels. Sie wurden vernachlaessigt und unter den Wassern des Río Guadalevín verschuettet. Bei der Errichtung einer Gartenanlage tauchten die ersten Reste der Baeder auf, aber erst im Jahre 1935 wurde die kunsthistorische Fundstaette vom Staat gekauft. So kamen drei Badesaele (fuer kaltes, lauwarmes und heißes Wasser) und die Decken mit Tonnengewoelbe zum Vorschein, die durch Rundboegen miteinander verbunden sind. Die Kuppeln ueber den Baedern sind mit sternfoermigen Oeffnungen versehen, die das eindringende Licht filtern. Es sind auch ein Teil der Heizkessel und der Wasserleitsysteme erhalten, und die Experten sind sich einig, dass es sich um eine der am besten erhaltenen Badeanlagen jener Epoche in ganz Spanien handelt.

Die roemische Fundstaette von Acinipo liegt 21 Kilometer von Ronda entfernt auf einem Hochplateau von 980 Metern Hoehe ueber dem Meeresspiegel, mit einem weiten Panoramablick. Von der ehemaligen roemischen Stadt ist nur noch das Theater erhalten, das im 1. Jh. v. C. auf einem Huegel entstand und der Zuschauerraum wurde in den Felsen hinein gebaut. Ebenfalls hat man Reste von Thermen, von zwei Wohnhaeusern und dem offiziellen Tempel, der Basilika und der Saeulengaenge gefunden.

Natur
Im Gebirgsland von Ronda treffen sich der Naturpark Los Alcornocales (der Korkeichen, auch als der letzte Urwald des Mittelmeeres bekannt),
der Naturpark der Sierra de Grazalema (mit den hoechsten Niederschlaegen der gesamten Iberischen Halbinsel) und Sierra de las Nieves, ein 19.000 Hektar großes Gebiet mit groeßten Waldflaechen des gesamten europaeischen Mittelmeergebietes mit Pinsapo-Kiefern (eine Tannenart aus dem Tertiaer).

Auch der zoologische Reichtum mit seltenen Exemplaren wie dem Koenigsadler oder dem Iberiensteinbock sit zu erwaehnen. An der karstischen Erdoberflaeche fallen bedeutende Erhebungen und tiefe Simas auf, die von dem großen Reichtum an Wasser über Tausende von Jahren hinweg gebildet wurden. Unter den Simas ist vor allem die GEMS zu nennen, eine der groeßten auf unserem Planeten, die bis heute nur bis zu einer Tiefe von 1.100 Metern erforscht wurde.

Anreise
Von Málaga aus, nimmt man die Landstrasse A-357 in Richtung Campillos. Ca. 6 Km nach Ardales faehrt man auf die A-367, die ueber Cuevas del Becerro nach Ronda fuehrt.
Von San Pedro de Alcántara nimmt man die Autovía AP-7 bzw. N-340 und biegt man auf die A-376 ab, die nach Ronda fuehrt. Die Strecke ist recht kurvenreich und bietet schoene Ausblicke auf die Landschaft.
Von Manilva aus nimmt man ebenfalls die Autovía AP-7 bzw. N-340 und dann biegt man auf die A-377 , bis nach Gaucín und da auf die A-369 abzweigen und etwa drei Kilometer vor Ronda auf die A-376 fahren, die nach Ronda fuehrt.

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Wandern durch die Gemeinden Álora und Ardales
11.02.09 @ 12:43:15, Kategorien: Background, 160 Wörter   German (DE)

Von den Ruinen Bobastros bis La Encantada

Die Route zwischen Álora und Ardales ist etwa 7, 5 km lang, mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad und ist in ca. 3 Stunden zu bewaeltigen,

Ueber die Kreisstraβe nach Álora gelangt man zum Ausgangspunkt. Nachdem man den Ort El Chorro und danach die Kapelle Ermita de Villaverde passiert hat, nimmt man eine Abzweigung zu den Bobastro-Ruinen ein. Ein Stueck vor der mozarabischen Kirche gibt es die Moeglichkeit das Auto abzustellen und ab hier beginnt der Fuβmarsch Richtung Gotteshaus, der zwischen Konglomerat und Sandstein in Form einer Freitreppe verlaeuft.

Nach dem Besuch der Kirche geht es auf dem hinteren Pfad weiter, der uns zur Straβe bringt. Bald darauf geht es am Stausee La Encantada entlang und nach Durchqueren eines Mandelbaumbestands gelangt man zu den gut erhaltenen Ruinen von Bobastro.
Vor dem Rueckweg kann man noch den hoechsten Punkt des Mesa de Villaverde (662 m) erklimmen, wo sich das Castillón (ehemaliges maurisches Schloss von Bobastro) befindet.

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